Am Tag danach – Katerfrühstück

14. Juli 2014 von

 

Deutschland ist Weltmeister. Was tun, wenn der Schädel brummt und einem flau im Magen ist? Katerfrühstück und für die nächsten Tage mehr Achtsamkeit.

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birgitH / pixelio.de

Nächte wie diese haben es in sich, und sie kommen hoffentlich immer wieder. Deutschland ist Weltmeister und wir haben von Flensburg bis Kufstein kräftig gefeiert. Alkoholintoxikation, volkstümlich Kater genannt, gab es und wird es geben. Vor hundert Jahren kam das Wort in Umlauf. Man denkt an Katzenjammer. Ursprünglich scherzte man in Studentenkreisen, wo oft und reichlich Alkohol floss, und verglich den dicken Kopf mit einem Katarrh. Daraus wurde Kater. Bis zu drei Tage können die Nachfolgen einer leichteren Alkoholvergiftung anhalten und schränken, mehr oder weniger, die Leistungsfähigkeit ein. Umso stärker übrigens, je weniger Wasser man dem Körper während des Gelages zuführt. Und genau das ist das Geheimnis des Katerfrühstücks.

Nach dem Katerfrühstück etwas Ruhe

Dass hierzu sauer Eingelegtes empfohlen wird, wie Bismarckhering, Sauerkraut oder Rollmops oder Salziges wie Laugengebäck hat vor allem damit etwas zu tun, dass diese Speisen Durstgefühl erzeugen und dem Körper wenigstens nachträglich die benötigte Flüssigkeit zugeführt wird. Dass man mit dem weitermachen soll, womit man aufgehört hat, ist Unsinn. Der eigentliche Kater wird dadurch nur hinaus gezögert. Wichtiger ist Wasser – und Mineralstoffzufuhr oder ein kräftiger Kaffee, um den Kreislauf anzuregen. Die Leber hat nun erst einmal kräftig zu tun, um den Alkohol abzubauen. Und für die nächsten Tage sollte man den Körper schonen. Salate, Vollkornbrot, leckere Gemüse-Cocktails geben dem Körper Gelegenheit zur Erholung. Bis zum nächsten Mal, wo es etwas zu feiern gibt.

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