Hähnchenbrustfilet mit Noilly-Prat-Sauce

Kennt Ihr das auch? Manchmal muss es schnell gehen. Oder man hat einfach keine Lust mehr. Ein langer Arbeitstag. Nieselregen wie heute. Nebenbei ohne Ende. Selbst zum Restaurant möchte man den Weg nicht mehr nehmen.

Lieferservice ist die eine Möglichkeit. Nur im ersten Augenblick reizvoll. Fertiggerichte. Na ja. Aber wenn man schon nicht alles selbst machen möchte. Einige Komponenten gehen schon mal vorbereitet. Klöße zum Beispiel. Klar: Selbstgemachte sind natürlich besser. Aber ausnahmsweise geht genauso die Fertigvariante. Die Zutaten für unser Hähnchenbrustfilet mit Noilly-Prat-Sauce sind jedenfalls schnell zusammen. Und mit dem französischen Wermut wird dieses schnelle Essen zum passenden Trost für alle Unbilden, die man an so einem Tag erleben kann.

Für 4 Personen:

 

4 Hähnchenbrustfilets
200 ml Sahne
3 Teel. Getrocknete Frühlingszwiebel
2 Teel. Getrocknete Tomatenflocken
2 Teel. Getrockneten Bärlauch
3 Spritzer Worcester Sauce
Salz und Pfeffer
50 ml Noilly Prat
750 g grüne Bohnen
4 Thüringer Klöße
Ofen auf 120°C vorheizen. Hähnchenbrustfilet in einer Pfanne scharf anbraten und in einer feuerfesten Form für ca. 30 Minuten fertig garen. Den Bratenansatz mit Sahne und den Noilly Prat ablöschen, würzen und alles etwa um 1/3 ein reduzieren lassen.  Währenddessen die Bohnen in Salzwasser garen. Heute habe ich mal Bohnen aus dem Tiefkühlfach genommen. Auch die Klöße habe ich mal als Fertigprodukt genommen und nach Anleitung gar ziehen lassen.




Vanillekipferl – ein Klassiker

Vanillekipferl sind unendlich mürbe, zart, leicht und aromatisch. Außer zum Selbstverzehr eignen sie sich auch als Last-Minute-Weihnachtsgeschenk.

Ein Kipferl ist ein Hörnchen. Oder ein Hörnchen ist ein Kipferl. Je nach Perspektive. Dass man Gebäckteile halbmondförmig knetet, liegt also offenbar auf der Hand. Denn die Form gibt es in Braunschweig wie in Wien. Trotzdem erzählen die Wiener ihre eigene Geschichte, wie sie zu den Kipferl gekommen sein wollen. Anlass sei die erfolglose Belagerung der österreichischen Hauptstadt durch die Türken. Das war 1683. Angeblich hätten die Wiener Bäcker den Halbmond in den Ofen geschoben, um die Angreifer zu verhöhnen. Das mag stimmen, aber urkundlich erwähnt sind die Kipferl schon 400 Jahre vorher. Unsere Vanillekipferl haben zwar noch nicht eine ganz so lange Tradition. Gleichwohl sind sie ein Klassiker. Und wie jeder Klassiker hat es seinen Grund, warum sie sich so lange auf dem Speiseteller halten. Vanillekiperl sind unendlich mürbe, zart, leicht und aromatisch. Außer zum Selbstverzehr eignen sie sich auch als Last-Minute-Weihnachtsgeschenk.

Für ca. 30 Stück

60 g gemahlene Mandeln
100 g kalte Butter
45 g Puderzucker
1 Eigelb
Mark von 2 Vanilleschoten
140 g Mehl
1 Prise Salz

Zum Wälzen:
150 g Puderzucker

Die gemahlenen Mandeln in einer Pfanne bräunen und anschließend zum Abkühlen beiseite stellen .

Alle Zutaten mit den Händen oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig kneten und den Teig für zwei Stunden kalt stellen.

Aus dem Teig ca 30 Kipferl formen und auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 10 Minuten backen.

Die Kipferl ca 3-4 Minuten auskühlen lassen und noch im warmen Zustand in dem Puderzucker wälzen. Die abgekühlten Vanillekipferl in eine Keksdose

schichten und jede Lage mit Pergamentspapier auslegen.




Burger-Buns selbst gemacht

Keine Angst vor Hefe. Und das Hamburger-Brötchen selbst gemacht (oder für Profis und Kenner Uns 😉  Ein bisschen schwierig ist es mit der Wärme schon – im Zweifel lieber zu kühl als zu heiß. Aber da tastet man sich ran. Unsere Brötchen sahen am Ende jedenfalls nicht nur lecker aus. Sondern schmeckten auch so.

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Für 6 Burger-Buns benötigt man:

325 g Weizenmehl Type 405
30 g Butter, zimmerwarm
11 g Frischhefe
125 ml Milch
60 ml Wasser
1 Eigelb (Größe M)
1 EL Zucker
1/2 TL Salz

1 Eigelb
1 TL Milch
2 EL Sesam

Das Mehl in eine Schüssel geben und zur Seite stellen. Milch in einen kleinen Topf geben, zusammen mit dem Wasser erwärmen und wieder leicht abkühlen lassen. Die Mischung darf nicht heißer als 41°C sein, da ab 42°C Hefe beginnt abzusterben. Jetzt die Hefe und den Zucker in die Milch-Wasser-Mischung geben und alles unter rühren auflösen. Den Hefeansatz zusammen mit dem Ei, Salz und der Butter zum Mehl geben und alles in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten (ca. 5-6 Minuten), der aber noch etwas klebrig sein muss. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und den Hefe Teig ca. eine Stunde gehen lassen. Anschließend den Teig kurz durchkneten und in 6 gleichgroße Teile abstechen (ca. 90 g). Den Abgestochenen Teig in ca 2 cm hohe Kreise formen und auf dem mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen ggf noch etwas platt drücken. Das Backblech mit einem Geschirrtuch abdecken und die Brötchen nochmal ca 35 – 40 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180°C Umluft bzw. 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. Das Eigelb und die Milch verrühren und die Oberfläche der Buns komplett damit bestreichen. Mit Sesam bestreuen und für ca 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Wenn Ihr tolle Burger-Rezepte sucht, solltet ihr unbedingt auf dem Blog Jailhouse Cooking schauen. Kulinarisch38 berichtete

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Hamburger-Patty selbst machen

Ein Patty ist eine Frikadelle. Klingt nur nicht so hip. Burger essen ist eine feine Sache. Ihn selbst machen, lohnt aber auch einmal. Heute fangen wir mit dem Fleisch an. Das nächste Mal geht’s dann um die Brötchen. Die heißen natürlich auch viel schöner… 😉

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Für 6 Pattys

660 g Rinderhackfleisch aus der Schulter

1 kleine rote Zwiebel, fein gewürfelt

2 EL Ketchup

3 TL Worcestersauce

1 1/2  TL grobes Meersalz

¼ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Alle Zutaten vermengen und die Pattys in einer Hamburgerpresse formen. Natürlich kann man sich auch das Rindfleisch aus der Schulter im Ganzen kaufen und durch die feine Scheibe des Fleischwolfes drehen (ggf. auch 2 mal durchdrehen!) Die Pattys auf dem Grill oder in einer beschichteten Pfanne fertig braten. Wie man den Burger belegt, ist jedem selbst überlassen. Ich mag es am liebsten mit Ketchup, Joppiesauce, Salat, Tomate und etwas gebratenen Bacon. Aber da gibt es so viele Möglichkeiten!

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Hamburgerpresse

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Ein Beispiel für ein köstlichen Hamburger




Strammer Hahn auf Salatbett mit Honig – Senf Dressing

Dass der Begriff »Strammer Max« eigentlich ziemlich anzüglich ist, dürfte den meisten nicht so geläufig sein. Ansonsten fiele er wohl unter den Jugendschutz. Man hielt dieses besonders kräftig belegte Brot offenbar für potenzfördernd, sodass mit der Bezeichnung nicht das Bot, sondern des Mannes wertvollstes Teil gemeint war… Als kulinarische Einrichtung ist er der Inbegriff für Hausmannskost. Nichts geht leichter zu zaubern, etwa nach einem Kneipenbummel, als ein belegtes Brot mit Schinken und Spiegelei. Unser »Strammer Hahn« ist etwas aufwendiger, dafür aber geschmacklich ein Erlebnis. Er lohnt sich — ganz egal, was man anschließend vor hat… 😉

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Für 4 Personen

4 Hähnchenbrüste
4 Scheiben Vollkornbrot
1/2 Salatgurke
200 g Cherrytomaten
1 Avocado
Zitronensaft
3 Eßl. Mayonnaise
3 Eßl. saure Sahne
2 Eßl. mittelscharfen Senf
2 Eßl. Honig
4 Eier
Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

Graubrotscheiben toasten. Gurken schälen und in langen Streifen schneiden.Tomaten waschen und vierteln. Die Avocado auslösen, in Scheiben schneiden und anschließend mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Saure Sahne und die Mayonnaise in ein Gefäß geben. Senf und Honig dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hähnchenbrust mit dem Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen und kurz goldgelb anbraten. Dann in einem geschlossenen Topf die Hähnchenbrust in den 170 C° vorgeheiztem Backofen fertig garen. In der Zwischenzeit das Brot auf die Teller legen und erst die Avocadoscheiben, dann die gurkenstreifen und zum Schluss die Tomaten darauf anrichten und jede Lage mit dem Honig-Senf-Dressing beträufeln. Ca. 5 Minuten vor Ende der Hähnchenburstgarzeit, die Spiegeleier in Pfanne braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Die fertigen Hähnchenbrüste auf den Salat legen, mit etwas Dressing beträufeln und zum Schluß das Spiegelei auf die Hähnchenbrust drappieren.

 

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Auberginen überbacken

Kalter Wind, Regen und dann wird es jetzt auch noch früh dunkel. Da braucht man schon so etwas wie unsere überbackenen Auberginen, um das zu überstehen.

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In der mediterranen und orientalischen Küche sind die Auberginen von jeher ein fester Bestandteil des Speiseplans. Und während sie für unsere Großeltern noch richtig exotisch waren, wachsen sie heute bei uns sogar problemlos in den Gärten. Früher hatten die Auberginen mehr Bitterstoffe und mussten deshalb gesalzen werden. Was man heute bekommt ist allerdings recht mild. Unsere überbackenen Auberginen mit Bratwurstragout dürften jedenfalls generationenübergreifend Spaß machen…

Für 4 Personen

1 kg Auberginen (3-4 Stück)
400 g frische grobe Bratwurst oder Salsicce
4 Tomaten
2 Eßl. Tomatenmark
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
5 Eßl. Olivenöl
3 Teel. Basilikum
125 g Büffelmozzarella
Zucker, Salz und Pfeffer
1 Baguette

Die Auberginen waschen, putzen und längs in je 3 Scheiben schneiden. Mit Salz würzen und beiseite stellen. Die Tomaten waschen, vierteln und den Strunk entfernen. Tomaten, den geschälten Knoblauch und die geschälte Zwiebel würfeln. Wurstbrät aus der Pelle drücken.

Etwas Oliven in einer Pfanne erhitzen und das Brät krümelig anbraten. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und alles zusammen weiter braten. Tomatenmark ebenfalls in die Pfanne geben und kurz anschwitzen lassen. Zum Schluss die Tomaten, Salz, Pfeffer, Zucker und das Basilikum  zugeben und alles 10 bis 15 Minuten leicht köcheln lassen.

Auberginen trocken tupfen. 4 Eßl. Öl in einer Pfanne erhitzen. Auberginen darin von beiden Seiten anbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf einem Backblech verteilen. Bratwurst-Ragout auf die Auberginen verteilen.

Mozzarella abtropfen lassen, in kleine Würfel schneiden und auf dem Ragout verteilen. Im vorgeheiztem Ofen bei 175 C° Umluft (200C° Ober-/ Unterhitze) ca. 15 Minuten überbacken. Anschließend mit einem Baguette servieren.

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Avocado Spaghetti Carbonara

Spaghetti Carbonara – die Puristen verzichten auf Sahne. Wir kümmern uns nicht darum, geben sogar noch eins drauf und fügen eine Avocado hinzu.

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Gut, kalorienarm ist unsere Version der Spaghetti carbonara nicht. Und vor allem nichts für Puristen. Die weisen zurecht daraufhin, dass in der originalen Carbonara keine Sahne drin ist. Das liegt allerdings nicht an kulinarischen Gründen. Das Gericht war ein Armeleuteessen. Und Rahm war schlicht zu teuer. Und was heißt beim Kochen schon »original«? Rezepte verändern sich, wie die Sprache und das ganze Leben. Vor allem, wenn es Klassiker sind. In der Familie von Mund zu Mund weitergegeben, wird mit Sicherheit in jeder Generation eine Nuance hinzukommen. Und das ist auch gut so. Natürlich sind Originale gut – das ist bei der klassischen Carbonara nicht anders. Aber diese Version mit einer aromatischen Avocado bringt ein ganz neues Geschmackserlebnis ins Spiel. Cremig, umschmeichelnd. Und einfach und lecker.

ZUTATEN

Für 4 Personen

2 Avocado
2 Eigelb
1 Tasse Sahne
2 Knoblauchzehe
1 Zitrone, entsaftet
1 Tasse Parmesan, gerieben
100 g Speck
500 g Spaghetti
2 EL Olivenöl

  1. Die Avocado, das Eigelb, den Knoblauch und den Zitronensaft in einem leistungsstarken Mixer oder Küchenmaschine pürieren und nach und nach die Schlagsahne hinzuzufügen. Wenn die Sauce nicht mehr stückig ist, kann man Sie beiseitestellen.
  2. Speckstreifen in Würfel schneiden und in einem großen Topf auslassen.
  3. In einem großen Topf, Wasser zum Kochen bringen und die Spaghetti ca. 9 Minuten  Al dente kochen, abtropfen lassen und zum Speck geben. Den Parmesan und die Sauce über die Nudel-Speckmischung geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken



Tiojito mit Rohrzucker

Am Sonntag können wir uns beim Finale ganz entspannt auf das Spiel konzentrieren. Und ein leckeres Getränk genießen. Den Tiojito sollte man (spätetsens) zu so einer Gelegenheit dringend ausprobieren. In Spanien gehört er im Sommer dazu, wie Sonne und Strand. Der feine trockene Sherry harmoniert bestens mit der der Limonade. Und die Minze bringt am Ende den Frischekick.

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Zutaten

1 Teil Tio Pepe Sherry
2 Teile Granini „Die Limo – Limette + Zitrone“
1 Teelöffel Rohrzucker, braun
Mojitominze (geht auch andere)
reichlich Eiswürfel

Zubereitung

Minze waschen und trocken tupfen. Die Minze und den Zucker in ein Glas geben, mit der Granini Limonade füllen und mit dem Tio Pepe Sherry aufgießen. Eiswürfel zum Tiojito geben.
Vor dem Servieren, den Tiojito kurz stehen lassen, damit die Minze ihren Geschmack entfalten kann.

Tipp
„Tio Pepe“ Sherry gibt es bei uns scheinbar nur bei Metro. Ich habe den Sherry beim letzten mal bei Amazon bestellt!




Tomatensalat mit Büffelmozzarella

Unser Tomatensalat mit Büffelmozzarella ist ein frischer Sommerhit. Nicht nur zu heißen Fußballabenden.

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Mozzarella und Tomate und Basilikum. Das gehört irgendwie zusammen. So, als könnte es gar nicht anders sein. Nein, die italienische Flagge wurde nicht diesem Gericht angepasst, das nach der Trauminsel Capri benannt ist. Grün ist dort »la pianura«, die Ebene. Also die Landschaft, die Natur. Weiß steht bei den Nationalfarben für die Gletscher der großen Berge des Landes und rot für das Blut, das in den Unabhängigkeitskriegen vergossen wurde. Denn Italien war lange ein sehr zerrissenes Land. Und das hat stets die territorialen Begehrlichkeiten der Nachbarn geweckt.

Wie dem auch sei. Caprese steht für uns Deutsche für die italienische Lebensart, die, jedenfalls wenn es ums Essen und Trinken geht, ziemlich entspannt ist. Und unsere Variation, ein Tomatensalat mit Büffelmozzarella, ist genau das Richtige für warme Sommerabende oder Fußballnächte. Bei so einem vermeintlich einfachen Essen sollte man wirklich auf die Zutaten achten. Die San Marzano Tomaten von Görge sind so fein und aromatisch, dass sich automatisch Glücksgefühle einstellen. Das wird noch, zum Beispiel, durch das griechische Eleia Olivenöl verstärkt. Ganz egal ob italienisches oder griechisches Olivenöl. Wenn es gut ist, vertragen sich alle Nationalitäten in diesem Sommersalat.

 

750 g Tomaten (z.B. die Sorte San Marzano von Görge)
1 mittelgroße Zwiebel
6 Eßl. Olivenöl (z.B. Eleia Olivenöl von Honig und Olivenwelt)
2 Eßl. Aceto Balasamico
125 g Büffelmozzarella
3 Stiele Basilikum
Salz, Pfeffer, Zucker nach Geschmack

1. Tomaten waschen, halbieren und den Strunk herausschneiden und in Scheiben schneiden.

2. Zwiebeln in Würfel schneiden

3. Den Büffelmozzarella ebenfalls in Würfel schneiden

4. Basilikum in feine streifen schneiden

5. Alles zusammen in ein Schüssel geben, das Olivenöl und den Balsamico über die Tomaten geben.

6. Alles mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

7. Ca. 30 Minuten marinieren lassen

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Lauchquiche mit Bockshornklee

Wir servieren eine Lauchquiche, die durch den Bockshornklee ein exotisches Aroma erhält. Eine gute Variation der klassischen Quiche.

Lauchquiche

Gut, im strengen Sinn ist das keine Quiche mehr. Die besteht aus einem Mürbeteig mit würziger Auflage, die ein Gemisch aus Eiern und Milch enthält. Klassischerweise kam, ursprünglich zum Brotteig, Speck dazu. Später noch Zwiebeln. Inzwischen kombiniert man munter drauf los. Brokkoli, Erbsen, Tomaten oder eben auch Lauch. Alles passt auf dem leichteren Mürbeteig. Der Unterschied zur Tarte. Dort ist der Rand etwas flacher. Und die Tarte gibt’s zudem in süßer Form. Zu unserer Lauchquiche passt ein frischer, mineralischer Weißwein. Oder ein Rosé. Auf jeden Fall sollte man diese Quiche unbedingt probieren.

Mürbeteig:

280 g Mehl
¼ TL Salz
1 Ei
100 g Butter

Belag:
5 Lauchstangen
30 bis 40 g Butter
100 g gekochter Schinken (mit Fettrand)
Salz
Pfeffer
1 gestrichener TL gemahlener Bockshornklee
1 gute Prise Cayennepfeffer
4 Eier
200 ml Sahne

Der Mürbeteig wird zu einer Kugel gerollt und eine halbe Stunde kalt gestellt. Den Teig aus den Zutaten rasch zusammenkneten. Ist der Teig zu trocken, ein paar Spritzer Wasser dazugeben. Dann zu einer Kugel formen und in einer großen Plastiktüte (Gefrierbeutel) eine halbe Stunde kalt stellen. Wenn man die Tüte hinterher aufschneidet, kann man den Mürbeteig gut darauf ausrollen. So klebt nichts und die Arbeitsfläche bleibt sauber. Unterdessen den Lauch putzen. Äußere, beschädigte Blätter und auch die dunkelgrünen Teile entfernen. Die Stangen längs aufschlitzen und unter fließendem Wasser im Sieb gründlich auswaschen. Dann quer in feine Streifchen schneiden.

In einer großen Pfanne Butter schmelzen. Den Fettrand vom Schinken abtrennen, fein schneiden und in der Butter andünsten. Den Lauch zufügen, salzen, auch mit Pfeffer würzen und nur so lange dünsten, bis die Streifchen etwas weich geworden sind. Mit Bockshornklee (sorgt für einen exotischen Duft) und Cayennepfeffer würzen. Form einfetten, am besten zusätzlich mit Backpapier ausschlagen und mit dünn ausgerolltem Teig auskleiden. Die Quiche erhält hier eine leichte Füllung mit Lauch und Schinken. In einer Schüssel die Eier mit der Sahne verquirlen, den Lauch untermischen und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell auch noch mit Bockshornklee nachwürzen und auch die Schärfe abstimmen. Alles auf dem Teigboden verteilen, ein wenig glatt rütteln und den in Streifen geschnittenen Schinken darauf verteilen.

Bei 180 Grad Celsius Heißluft (oder 200 Grad Celsius Ober- und Unterhitze) circa 30 Minuten backen. Falls der Ofen es erlaubt, die Unterhitze zu verstärken, wäre das ganz gut. In jedem Fall die Form auf der untersten Schiene einschieben.