Ein Abstecher ins Sorrento

Ein Abstecher ins Ristorante Sorrento lohnt sich auf jeden Fall. Auf dem Bohlweg kann man ein Stück Süden in Braunschweig genießen.

Als Otto Julius Bierbaum sich mit dem Auto aufmachte, um über die Alpen in Richtung Süden zu fahren, da war das durchaus nicht gewöhnlich. Als der Mann mit diesem prächtigen und urwüchsig deutsch klingenden Namen in das deutsche Sehnsuchtsland fuhr, fing man gerade erst an, den Pferdewagen durch das Automobil zu ersetzen. Benzin gab es damals nur in Apotheken. Und wenn ein knatterndes und dampfendes Gefährt durch Städte oder Dörfer kam, dann war das Gesprächsstoff für einige Tage. Seine »empfindsame Reise« führte den Schriftsteller 1902 von Berlin nach Sorrent. »Das ist ein Ort, alles Hässliche zu vergessen, alle Sehnsucht zu verlernen, ganz der der Gnade des Augenblicks zu leben, aus tiefstem Herzen einer Schönheit froh… Hier ist der Glanz und die Klarheit, hier ist die ganze ruhige Fülle des Südens. Nur sehen sollte man hier und sollte nicht die köstlichen Gesichte stören mit Gedanken. Einfach in der Sonne liegen und das Glück genießen, – nur dies ziemt sich hier, und alles andre ist Sünde wider die Götter dieses paradiesischen Winkels, wo der große Plan noch lebt.«, schwärmt der Schriftsteller.

Seit 40 Jahren im Familienbesitz

Dort, wo man nur genießen sollte und nicht grübeln. Das sind die Orte, wo wir wieder richtig Mensch werden können. Sorrent liegt weit weg und ist für den einen weniger für den anderen noch weniger erreichbar. Am wenigstens im Alltag. Wie wunderbar also, wenn dass Sorrento in der Nähe liegt. In Braunschweig, dort wo das Leben dieser schönen Stadt pulsiert, im ersten Stock eines jener Häuser auf der gegenüber liegenden Seite des neu erbauten Schlosses, die nach dem Krieg im Kontrast zu der Vorkriegsschönheit der Löwenstadt funktional und wenig ästethisch gebaut wurden, liegt das Restaurant, das sogar eine Raucherlounge hat. Das Sorrento ist seit 40 Jahren in Familienbesitz und Brigitta Jünke-Bremer, vom Weinhaus Bremer, hatte mir schon seit geraumer Zeit geraten, dort einmal die italienische Küche zu genießen. Wenn sich einer mit kulinarischen Gaumenfreuden Italiens auskennt, dann sie. Also haben wir das Experiment gewagt.

Der Praxistest

Ich habe zwei Brüder, also konnten wir an diesem Abend drei Gerichte probieren. Und natürlich einen guten Wein – in diesem Fall einen frischen Barbera. Das Ambiente des Sorrento ist gepflegt und gemütlich, mit einer Spur Eleganz. Ein Ort zum Wohlfühlen. Es fühlt sich so an wie ein italienisches Restaurant. An diesem Abend gab es nur männliche Bedienungen. Dunkle Hose, weißes Hemd. Woran es auch immer liegen mag, aber in Italien habe ich höchst selten weibliche Servicekräfte am Tisch gesehen. Das ist nicht besser oder schlechter, aber schien uns allen charakteristisch. Nach dem obligatorischen Wartebrot, das allein schon Grund für ein italienisches Essen ist, und einer Vorspeise, probierten wir ganz unterschiedliche Gerichte – allesamt Klassiker: Lachs, Saltimbocca und schließlich Leber mit gedünsteten Zwiebeln und Rosmarinkartoffeln. Alle Gerichte gab es mit knackigen, perfekt zubereiteten Böhnchen. Zum Dessert (leider ohne Dessertwein) eine perfekte Pannacotta. Alles war lecker und rund abgeschmeckt. Gute Zutaten, feine Saucen und damit ein erstklassiges Italiener-Esserlebnis. Hier lohnt sich wieder ein Abstecher hin, wenn des Tages Unrast das Gemüt bedrückt – so hätte es wohl der empfindsame »Automobiler« Bierbaum gesagt. Nachdem der erste Besuch ein Erfolg war, kann man sich getrost das nächste Mal auf eine Empfehlung des Hauses verlassen. Ich werde also bald wieder ins Sorrento fahren – und vielleicht auch mal nach Sorrent selbst.




Wolfenbüttler Tortenkultur eröffnet

Im Herzen der Lessingstadt hat jetzt die Tortenkultur der Konditorei Mücke ihr Café unter den Krambuden 13 fertig renoviert und lädt zum süßen Genuss ein.

Daniel (links) und Jens Mücke und in der Mitte Jennifer Tasch.

Wahrscheinlich hat er das nie gemacht. Der Herzog nicht und genauso wenig seine Entourage. Aber ein netter Gedanke ist es: Die Höflinge und der Besuch des kleinen Potentaten könnten sich an einem schönen Märztag zu einem Spaziergang aufgemacht haben. Über den Schlossplatz, dorthin, wo die stolzen Bürger der Stadt Waren feilbieten. Unter den Krambuden. Schwatzend und lachend wären Sie in eines der Eckhäuser geschlendert, die schmalen Treppen hinauf, in ein kleines Kaffeehaus. Verwinkelt und etwas schief. Die Tapete mit höfischer Ornamentik, an den Wänden Bilder aus der Stadt. Kleine Möbel. Ein bisschen Biedermeier. Urgemütlich. Nicht so, wie die Kaffeehäuser der großen Städte. Kleiner. Jedoch mit Schick. Und mit deren Spezialitäten – Linzer Torte, Sacher oder kleine Törtchen und dazu erlesene Kaffeespezialitäten – kann man auch in dieser kleinen Residenz locker mithalten. Leider war der Hof schon ins benachbarte Braunschweig verlegt, bevor die Zeit der Kaffeehauskultur in Mode kam. Aber das schöne Schloss haben die Wolfenbüttler behalten. Und mit ihm den Glanz vergangener Tage.

Den Glanz der Geschichte bewahrt

Im neuen Projekt von Daniel und Jens Mücke ist ein bisschen von diesem Glanz bewahrt und ins 21. Jahrhundert übertragen worden. Wolfenbüttel hat Geschichte. Und es hat Zukunft. Dank des Engagements von Menschen wie dieses Brüderpaar, das lachend und feixend – so wie man sich das unter Brüdern vorstellt – im ersten Stock der Krambuden 13 sitzen und von ihren Plänen berichten. Die Mückes haben in Salzgitter Lebenstedt eine Bäckerei und Konditorei. Und Daniel pflegt das Handwerk dieser beiden Disziplinen nun in der fünften Generation. In der vierten ist der Vater noch aktiv und nun erweitern die Brüder die Aktivitäten des traditionsreichen Betriebes auf die Lessingstadt. Daniel ist Bäcker- und Konditormeister. Und was der Bruder macht, frage ich. »Was braucht man noch in so einem Geschäft?«, fragt er mit einem Augenwinkern zurück, um gleich darauf die Antwort zu geben: »Jemanden, der das das Geld zusammenhält«. Jens ist Betriebswirtschaftler. Und zusammen mit Jennifer Tasch, die ebenfalls mit am Tisch sitzt, ist die Tortenkultur seit Juni in Wolfenbüttel am Start. Und so richtig jetzt seit März dieses Jahres.

Tortenkultur: Der Name ist Programm

»Wir haben erst langsam gestartet und das Objekt renoviert«, erklärt Jens Mücke. Für die Inneneinrichtung ist Jennifer Tasch verantwortlich. »Wir wollten die Geschichte der Stadt aufgreifen und in diesen schönen Räumen spiegeln«, erklärt sie das Konzept. Und das ist gelungen. Man sitzt stilvoll in den beiden Räumen, die erlesen eingerichtet sind und viel Behaglichkeit ausstrahlen. Eine Konditorei in Wolfenbüttel, dem einstigen Standort der Konditorenfachschule, das ist nicht nur für die Lessingstädter wichtig, sondern ebenso für die Touristen in der Stadt. Deshalb, so betont Jens Mücke, habe man von Anfang an auch intensiv mit der Stadt kooperiert. Der Name »Tortenkultur« soll Programm sein. »Wir wollen Rezepte aufgreifen, die sonst nicht mehr so geläufig sind«, verspricht der Konditormeister Daniel Mücke. Die Massen für die Spezialitäten würden von Hand aufgeschlagen und kämen aus dem eigenen Hause, erklärt er. Dabei achtet man im Hause Mücke auf regionale Produkte und gute Qualität.

Der Faktencheck

Konditor und Bäcker, das seien zwei ganz unterschiedliche und gleichermaßen reizvolle Disziplinen, meint er. »Der Bäcker hat einen Teig und kann daraus unzählige Dinge kreieren. Der Konditor braucht hundert Sachen für eine Spezialität«, lacht er. Beides habe seinen Reiz. »Tortenkultur. Dieser Begriff soll sich entwickeln. Wir sind mit dem Stadtarchiv in Kontakt und suchen nach alten Hineisen, was früher in Wolfenbüttel so geläufig war. Das wollen wir aufgreifen. Da gilt es dann, alte Rezepte wieder neu zum Leben zu erwecken«, freut er sich. Zum Abschied stehen wir unten im Verkaufsraum. Die Torten lachen mich allesamt an. Nicht minder die Trüffelkreationen. Daniel Mücke macht noch ein Überlebenspaket fertig, das ich zuhause genießen darf. Linzer Torte, ein Törtchen mit weißer Schokolade, eins mit einer Schoko-Mousse und ein klassisches Himbeertörtchen. Alles gelungen und lecker. Nicht zur schwer, nicht zu süß. Das nächste Mal, wenn ich in der Stadt bin, werde ich das in der Atmosphäre dieses kleinen, aber feinen Cafés genießen. Nicht als Höfling des Herzogs, sondern als Wolfenbüttler, der die Stadt und seine Kultur liebt. Auch die Tortenkultur.




Beim Anders ist der Hamburger anders

Beim Anders im Magniviertel habe ich jetzt einen Hamburger probiert, der dem Namen des Hauses gerecht wird.

Manchmal ist es doch gut, wenn man mit Gewohnheiten bricht. Beim Essen sowieso. Natürlich, das Lieblingsgericht ist ok. Zuhause und im Restaurant. Es ist immer gut, seine Traditionen beim Essen zu haben. Wenn es danach gegangen wäre, hätte ich beim Anders mit meinem Freund Paul wieder das Holzfällersteak nehmen müssen. Bewehrt und gut. Eigentlich wollten wir erst gar nicht in die Karte gucken. Aber wir wagten den Blick, und diesmal waren wir beide vom Hamburger »Anders« angefixt. Wirklich anders? Das musste getestet werden. Nach dem ersten Bier wurde er dann serviert und sah tatsächlich nicht üblich aus. Schon der Teller ist ein optisches Highlight. Alles hübsch arrangiert und nicht lieblos auf dem Teller vergessen. Auch bei einem Hamburger erfreut das. Jedenfalls wenn man ihn im Restaurant serviert bekommt.

Eine gute Komposition

In der Reihenfolge. Ich esse immer zuerst den Salat. Krautsalat ist nicht gleich Krautsalat. Er kann wahlweise zu sauer, zu süß, zu knackig, zu labbrig sein. Dieser hier ist die ideale Mitte der kuliarischen Pendelschäge: Mürbe im Biss, nicht zu weich, eine angenehme Säure und vor allem saftig. Der Hamburger ist tatsächlich anders. Auf einen größeren Kohlehydratanteil wurde mit einer kleinen Scheibe Toast verzichtet. Das bildet die Mitte einer Komposition aus einem Black-Angus Hacksteak mit hausgemachter Barbecue-Sauce, kross gebratenen Speck, Zwiebeln, Käse und einem saftigen Steak. Die Barbecue-Sauce war, für meinen Geschmack gerade richtig: leicht rauchig aber immer noch fruchtig mit einer angenehmen Süße. Auch wenn es auf den ersten Blick knapp aussieht. Mit dem Teller wird man gut satt. Und glücklich sowieso.




Whisky meets Tires und Kulinarisch38

Am 1. April ab 16 Uhr veranstalten das Bistro Tires im Herzen von Wolfenbüttel und Kulinarisch38 einen Whiskyabend besonderer Art.

Paul Close und Nourdin Tires

Es stand eigentlich längst auf dem Programm und war auch schon einmal kurz vor der Realisierung. Kulinarisch38 wird aus der virtuellen Welt ins richtige Leben treten. Selbstverständlich bleiben wir ein Internetforum in der PLZ-Region 38. Aber was wäre Kulinarik ohne realen Genuss? Deshalb haben wir uns mit guten Freunden zusammengetan, um die erste kulinarische Veranstaltung zu realisieren. Am 1. April ab 16 Uhr ist dann die Premiere. Bei Tires unter den Krambuden wird es einen Whiskyabend der besonderen Art geben. Paul Close, den aufmerksame Kulinarisch38-Leser bereits kennen und der in Braunschweig seit langer Zeit die Sprachschule PELS betreibt, wird in Bild, Ton und natürlich Sensorik in die Geheimnisse der weltbekannten Spirituose einführen. Dabei geht es nicht nur um den Whisky allein, wo er herkommt, wie er sich entwickelt hat und welche Spielarten es gibt. Paul bettet seinen ankedotenreichen Vortrag auch in die raue Schönheit des schottischen Hochlands, seinen blutigen Kämpfen zwischen den tapferen Schotten und den übermächtigen Armeen Englands ein.

Viele Fragen, viele Antworten

Was ist der Unterschied zwischen einem »Blended« und einem Pure malt Scotch Whisky? Was ist ein Single Malt? Wie trinkt man Whisky? Diese und andere Fragen werden an dem Abend beantwortet. Paul kennt zwar nicht jede der unzähligen Whiskydestillerien persönlich, aber eine staunenswerte Menge. Und zu jeder gibt es eine großartige Geschichte und schöne Bilder, die er uns mit nach Wolfenbüttel bringt. Weil Whisky auch ein idealer Essensbegleiter ist, werden Steffi und Nourdin Tires etwas Leckeres zu essen zaubern. Zunächst werden kleine Vorspeisen gereicht – u.a. das bereits legendäre Pastrami. Dann geht’s mit dem Shepperd‘s Pie (wir berichteten hier schon mehrmals) britisch deftig zu, um schließlich mit einem leckeren Brownie abzuschließen. Es werden vier besondere Whiskys gereicht. Und wenn gut aufgepasst wird, so Paul, der übrigens stilecht im Kilt aus Braunschweig anreisen wird, mit einem Augenzwinkern, gibt es sogar einen fünften.

Der Abend wird 65 € kosten. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 25 limitiert. Karten gibt es direkt im Vorverkauf bei Tires unter den Krambuden. Oder Ihr bestellt Sie gegen Vorkasse bei info@kulinarisch38.de oder per PayPal direkt in unserm Shop

 

Einfach den Artikel in den Einkaufswagen legen (Add to cart) und mit PayPal sicher und bequem bezahlen!

Price(EUR): €65.00




Wolters Weizen kommt in die Flasche

PM-Wolters.Ein Verbraucherwunsch wird endlich wahr: Wolters Weizen kommt in die Flasche!

Bild: Wolters

Weil bei Wolters das Erreichte trotz aller Erfolge nicht zum Ausruhen missbraucht wird und sich das Unternehmen stets weiterentwickeln soll, setzen Braunschweigs Traditionsbrauer gerne auch mal völlig unerwartete und ungewöhnliche Strategien in die Tat um.

Dabei setzen sie aus Prinzip nicht wie viele Mitbewerber auf die Erfindung kurzlebiger Mode- oder Szenegetränke, von denen der Markt nahezu überschwemmt wird. Sie behaupten sich dagegen seit Generationen über die Pflege und Weiterentwicklung etablierter deutscher Biersorten erfolgreich auf dem heiß umkämpften Biermarkt. „Klasse statt Masse“ ist auf diesem Weg stets oberstes Gebot.

Bis heute wurden bei Wolters auf Grund der technischen Voraussetzungen ausschließlich untergärige Biere wie Pils, Märzen, Bock, Schwarzbier usw. gebraut.

An der stetig wachsenden Nachfrage nach einem obergärigen Weizenbier und den damit verbundenen Wachstumschancen mussten die Traditionsbrauer bis jetzt vorbeigehen.

Das hat sich nun grundlegend geändert!

Den Braumeistern ist es innerhalb kurzer Zeit gelungen, das Hofbrauhaus in die Lage zu versetzen, ein einmaliges Spitzenprodukt unter den deutschen Weizenbieren zur Marktreife zu entwickeln. Wie sie das geschafft haben und welche Rezeptur dem neuen Weizenbier aus Braunschweig zu Grunde liegt, bleibt allerdings ihr streng und voller Stolz gehütetes Geheimnis.

Die erste Produktionscharge des neuen Wolters Weizen wurde im September 2016 eingebraut. Sechs lange Wochen hat es gedauert, bis das selbst von den Brauern mit Spannung erwartete Ergebnis feststand. Bereits nach dem ersten Versuch ist bei Wolters ein Weizenbier entstanden, das sich ohne Wenn und Aber mit allen etablierten Wettbewerbsprodukten messen kann. Für

Für einen Testmarkt wurde die erste Produktionscharge Wolters Weizen in einer 0,5 l Dose in und um Braunschweig verkauft. Innerhalb nur weniger Wochen gingen über 150.000 Dosen über die Ladentheken.

Nach dem überaus erfolgreichen Testmarkt und auf Drängen der Verbraucher stand eines schnell fest: Wolters Weizen muss in die Flasche!

Selbstverständlich hat man auch ein zum Produkt passendes Weizenbier-Glas in den Größen 0, 5 Liter und 0,3 Liter gedacht.

Am 6.März 2017 ist es endlich soweit.

Rechtzeitig zu Beginn der hellen Jahreszeit wird Wolters Weizen in der 0, 5 Liter-Flasche und in der 0,33 Liter-Flasche im Handel stehen. Man hat bei Wolters also nicht nur an den großen sondern auch an den kleinen Durst gedacht. Damit ist das Hofbrauhaus vielen Wettbewerbern einen weiteren Schritt voraus.

Wolters Weizen ist eine helle, naturtrübe Brauspezialität mit einem sehr spritzigen Charakter. Ausgesuchte Weizen- und Gerstenmalze sowie eine spezielle Hefe verleihen dem Produkt seinen einmaligen und unverwechselbaren Geschmack. Der Alkoholgehalt beträgt 5, 3 % vol.

Preislich wird die neue Brauspezialität auf Grund erheblich höherer Produktionskosten etwas über Wolters Pilsener liegen.

Es ist geplant, in der Startphase das neue Produkt dem Wolters- und jedem Weizenbier-Fan über besondere Einführungsangebote schmackhaft zu machen.

Mit der Einführung von Wolters Weizen unterstreichen die Brauer aus der Löwenstadt wieder einmal auf ihre Art:

In Braunschweig steht das Hofbrauhaus!




Sven Elverfeld: Motivation und Hingabe

PM-The-Ritz-Carlton. Im Dezember 2016 zeichnete der Guide MICHELIN wieder herausragende Restaurants in ganz Deutschland mit seinen berühmten Sternen aus. Bereits zum neunten Mal in Folge erhält das Aqua in der Autostadt in Wolfsburg dabei drei Sterne. Damit gehört das Spitzenrestaurant zum exklusiven Kreis der zehn Restaurants in Deutschland, die mit der höchsten Auszeichnung des MICHELIN geehrt werden. Als offizieller Partner des Guide MICHELIN überreichte Richard Hesch, Geschäftsführer Food Service Distribution und Multichannel bei METRO Cash & Carry Deutschland, die neue Plakette mit der Sterneauszeichnung im Namen der METRO persönlich an Küchenchef Sven Elverfeld und Restaurantleiter Jimmy Ledemazel.

Übergabe MICHELIN-Plakette im Restaurant Bild: Matthias Leitzke

Der MICHELIN-Stern, die international bedeutendste Auszeichnung für Restaurants, bestätigt die herausragende Kochkunst von Sven Elverfeld, Chef der Cuisine des Aqua, als einer der besten Sterneköche Deutschlands. Bereits seit 2008 wird das Aqua für seine kulinarischen Meisterwerke mit drei Sternen gewürdigt. Als Partner des Guide MICHELIN ist es METRO eine Ehre, die neue Plakette persönlich an Sven Elverfeld zu überreichen. „Mit seinem Ausnahmekönnen gehört Sven Elverfeld zu besten und renommiertesten Sterneköche Deutschlands. Die Auszeichnung mit drei MICHELIN-Sternen zeigt, mit wie viel Motivation und Hingabe er seine Arbeit interpretiert. Ich gratuliere Sven Elverfeld und dem gesamten Team des Restaurants Aqua ganz herzlich, dass ihre Leidenschaft für die Haute Cuisine zum neunten Mal infolge mit der höchsten Auszeichnung des Guide MICHELIN gewürdigt wird und bin ich stolz, die neue Plakette persönlich überreichen zu dürfen“, sagt Richard Hesch, Geschäftsführer Food Service Distribution und Multichannel bei METRO Cash & Carry Deutschland.

Symbiose aus Einfachheit und Raffinesse

Elverfelds ganz eigenständige Küche konzentriert sich auf die Harmonie der Aromen und den Eigengeschmack der Produkte. Nicht selten erzählen seine Gerichte eine Geschichte, die an seine persönlichen kulinarischen Erinnerungen anknüpfen. Das Zusammenspiel verschiedener Garmethoden und geschickt dosierter Techniken, basierend auf der klassischen Küche, ergeben ein harmonisches Genusserlebnis. Dabei schwört er nicht nur auf Top-Qualität aller verwendeten Zutaten, sondern auch auf einen ausgeprägten Regionsbezug der Produkte, die er täglich bevorzugt von deutschen sowie ausgewählten europäischen Lieferanten bezieht. Ein eigener Zen-Garten, gewebte Metallvorhänge, verspiegelte Rückwände sowie ein riesiger Kronleuchter inmitten des Restaurants verwandeln das Aqua auch optisch zu einem der außergewöhnlichsten Orte Deutschlands, um dort in Perfektion zu genießen.

METRO – starker Partner der Sternegastronomie

Die Förderung von Restaurants liegt METRO besonders am Herzen. So ist es der grundlegende Anspruch der METRO, Gastronomen mit maßgeschneiderten Sortimenten und Services bestmöglich zu unterstützen, ihr Geschäft noch erfolgreicher zu betreiben. Die Zusammenarbeit mit dem Guide MICHELIN, einer der prestigereichsten Institutionen der Spitzengastronomie, unterstreicht dieses Engagement der METRO. „Wir teilen die Leidenschaft der Sterneköche im Streben nach erstklassigen Produkten, bester Qualität und absoluter Frische. Dabei können wir in der Zusammenarbeit mit Spitzengastronomen und talentierten Nachwuchsköchen noch viel lernen“, sagt Thomas Storck, Vorsitzender der Geschäftsführung von METRO Cash & Carry Deutschland.

METRO Braunschweig an der Seite von Bocuse d’Or-Finalist Marvin Böhm

Als Premium-Partner unterstützt METRO darüber hinaus jährlich den deutschen Teilnehmer des wichtigsten Kochwettbewerbs der Welt – den Bocuse d’Or. So förderte das Unternehmen beim vergangenen Wettbewerb den Junior-Sous-Chef des Aqua, Marvin Böhm, auf seinem Weg ins große Finale, das Ende Januar 2017 in Lyon stattgefunden hat. Bereits beim deutschen Vorentscheid in Stuttgart sowie beim Halbfinale in Budapest half das Großhandelsunternehmen dem jungen Koch zuvor unter anderem mit Lebensmitteln und dem Transport seiner Ausrüstung. Zudem unterstützte METRO Marvin Böhm mit der sogenannten „Kochbox“, die im METRO-Großmarkt Braunschweig errichtet wurde: In den professionell eingerichteten Gastro-Räumlichkeiten hatte der Spitzenkoch in den vergangenen Monaten die Chance, die Zubereitung seines Finalmenüs unter Wettbewerbsbedingungen zu trainieren. Begleitet wurde er dabei von seinem Küchenchef und Mentor Sven Elverfeld.




Kulinarische Hilfe für die Elfen in Wolfsburg

Ich treffe mich mit Thorsten Nowak von Jailhouse Cooking. Der unterstützt mit seinen Barbecuefreunden das Projekt Wolfsburger Elfen helfen.

Für die Hilfe wird fleißig gesammelt.

Nach dem Gespräch mit Thorsten Nowak schaue ich auf die Seite der Wolfsburger Elfen. Da blickt man auf einen Brutkasten. Unendlich zart und klein liegen da zwei Frühchen. Wer selbst schon ein Neugeborenes auf dem Arm tragen durfte, der weiß, wie leicht leicht sein kann. Bei den »Sternenkindern, Frühchen und kleinen Kämpfern«, wie es auf der Internetseite heißt, muss leicht noch leichter sein. So zart vielleicht, wie man sich Sternenstaub vorstellt. Und auf dieses bewegende Thema bringt mich Thorsten. Einen gefühlten Kopf größer als ich. Seine Stimme ist ruhig wie immer. Freundlich, geduldig. Während er sich um seinen Sohn spielend mit der einen Hand kümmert, hält die andere, mir zugewandt, ein Fläschchen Bionade, und er erzählt mir von diesem Projekt. Die Barbecue-Szene, mit der er mit seinem Projekt Jailhouse Cooking verbandelt ist, möchte den Wolfsburger Elfen unter die Arme greifen. »Da kann man mal sehen, was eine kulinarische Gruppe so anrichten kann«, schmunzelt der Vater und Griller aus Passion. Gerade noch hatte er das Kindergartenprojekt in Wittmar mit seinen kulinarischen Genüssen unterstützt. Nun sollen die Elfen dran kommen.

Thorsten Nowak in Aktion.

Ein kulinarisches Charityevent in Wolfsburg

Das Projekt, erzählt er, habe er bereits lange gekannt. Durch die Vorsitzende. Und als Vater habe er das Engagement ebenfalls schon immer toll gefunden. Das Wunder der Geburt ist gar nicht so einfach. Einige Kinder werden tot geboren. Wenn es die Kleinen unter 500 g nicht schaffen, werden sie Sternenkinder oder Sternchen genannt. Und selbst wenn der Kampf der Geburt überstanden ist, ist es für manche Kinder nicht leicht. Das sind die Frühgeburten. Diesen Kindern und ihren Familien helfen die Elfen aus Wolfsburg. Es wird Kleidung im Miniformat genäht. Und das wollte Thorsten Nowak unterstützen – funkte in seine Barbecuegemeinde rein und bekam eine überwältigende Unterstützung. »Ich bin fast ein bisschen überrumpelt von den Reaktionen«, räumt er ein. Für das alljährliche Sommerfest am 9. Juli wollen die Griller das Charity-Event in Wolfsburg in ein kulinarisches Ereignis verwandeln. »Sieben Platten, sieben Smoker. Das ist schon ein kleines Foodfestival«, freut sich Thorsten.

Das Engagement geht weiter

Egal, wo Thorsten Nowak, der selbst gerade in Elternzeit ist, angefragt hat. Die Unterstützung war überwältigend, berichtet er. Da werden Sachpreise gespendet von Firmen, Gutscheine von Städten, wie Wolfenbüttel und natürlich die Arbeitskraft der Barbecuegemeinde. »Da werden einzelne bis zu 400 km weit fahren, um an dem Ereignis teilnehmen. Jemand hat sogar seine eigene Geburtstagsparty abgesagt«, berichtet er sichtlich gerührt. Die Eigendynamik, die das Ganze entwickelt habe, sei enorm. Jeder neue Unterstützer kenne wieder jemanden, der einen Beitrag leisten könne. Trotz aller Zufriedenheit sind die Unterstützer nicht durch mit den Vorbereitungen. »Wir suchen jetzt noch Bäcker und Fleischer, die das Projekt unterstützen können. Aber ich bin mir ganz sicher, dass das weiter geht.«, resümiert Torsten Nowak. Im Juli soll dann für den guten Zweck geschlemmt und gesteigert werden. »Man kann sehen, was eine kulinarische Gruppe so anrichten kann«. Dieser Satz geht mir durch den Kopf, während ich durch die Seite der Elfen blättere. Unendlich dankbar, dass bei den Geburten meiner Kinder diese Hilfe nicht nötig war…




Moussaka beim Olympia

Ich war mit meinem Kumpel Sam beim Restaurant Olympia in Wolfenbüttel, und wir wurden mit einen griechischen Klassiker außerhalb der Karte verwöhnt: Moussaka.

»Was dem Italiener die Lasagne ist Menios Koukoulas Moussaka«, sagt Sam. Sam ist mein kochender Kumpel aus dem Börgerbüro und Menios Grieche, und er betreibt das Olympia auf der Harzstraße. Wenn Köche einander besuchen, dann ist das ein gutes Zeichen, finde ich. Und die Chance etwas Besonderes zu bekommen. In diesem Fall ist das Moussaka. Für die griechische Küche ist das natürlich nichts Ungewöhnliches. Denn neben dem allgegenwärtigen Gyros oder Souflaki ist der Auflauf, der eigentlich aus dem arabischen Raum stammt, eines der bekanntesten Gerichte der griechischen Küche. Das ist doch wirklich eine schöne Sache. So wenig, wie sich Türken etwa und Griechen Manchesmal auf den Pelz gucken können. Beim Moussaka ticken sie ähnlich. Die Zubereitungsarten sind je nach Region selbstverständlich unterschiedlich. In eine Moussaka kann man alles und nichts reintun. In der Fastenzeit hört man sogar von fleischlosen Varianten… Im Olympia steht sie normalerweise nicht auf dem Programm. Aber für Sam wurde die Auflaufform gefüllt. Die Familie bekommt ihre Portion und der Rest wurde im Abendbetrieb abverkauft. Wir und ein paar Gäste hatten also Glück.

Moussaka – ein Traum

Beim Olympia, das auf den ersten Blick etwas folkoremäßig rüberkommt, aber trotzdem sehr gemütlich ist, gibt es zunächst eine ansehnliche Vorspeisenplatte mit duftend frischem Brot. Da überzeugen etwa eine leckere Ei-Käsecreme, eine pikante Fischcreme, weiße Bohnen, eingelegte Paprika aber nicht zuletzt auch das klassische Tzatziki. Diese kleinen Häppchen haben den Vorteil, dass man rasch ins Gespräch kommt, auslotet, was der eine oder andere mag und dabei flugs die Zeit vergisst. Dann ist die Spannung groß. Die Moussaka rauscht auf den Tellern heran. Stattlich erheben sich Kartoffelschichten, abgewechselt von Hack, mit Zwiebeln und Auberginen. Oben auf eine aufgeschlagene Bechamelsauce mit Käse überbacken, goldbraun und duftend. Deftig und leicht zugleich. Ein Traum. Nichts für den kleinen Hunger. Am Ende bekommen wir noch ein Päckchen für den nächsten Tag mit nach Hause. Und aufgewärmt schmeckte es mindestens genauso gut. Man versteht sehr schnell, warum dieses Gericht so verbreitet ist. Ob aus Sams kundiger Hand zubereitet als Sheppards Pie oder eben hier in der mediterranen Variante.

Ein zünftiger kulinarischer Abend mit Sam animiert zu weiteren Entdeckungserkundungen im Olympia. Natürlich traue ich seinem Urteil, dass auch der Rest der Küche exzellent sei. Aber in kulinarischen Dingen probiert man am Ende doch immer liebsten selbst…




Heumilch – die Renaissance des Urlebensmittels?

Heumilch gibt es in immer Supermärkten der Region. Sie schmeckt nicht nur besser, ist gesünder, sondern auch fairer.

Die Milch ist immer wieder Thema. Und immer, wenn es um Ernährung geht – und um gesunde noch dazu –, dann werden hitzige Debatten geführt. Die einen schwören auf das Urnahrungsmittel, die anderen lehnen es kategorisch ab. Die Waagschalen neigen sich mal zu der mal zu der anderen Seite. Im Moment weisen Ernährungswissenschaftler auch wieder verstärkt auf die positiven Wirkungen der Milch hin. So meint der Ernährungswissenschaftler Bernhard Watz etwa in einem Feature des Deutschlandsradios kürzlich, dass die Studien nach denen Milch und und Milchprodukte negativ zu bewerten seien, so nicht haltbar. »Das Ergebnis der Untersuchung ist, dass wir in der Regel keine nachteilige Wirkung eines moderaten oder üblichen Verzehrs von Milchprodukten kennen, im Gegenteil, wir haben für einige Erkrankungen eher ein leicht verringertes Risiko.«, so Watzl vom Max-Rubner Institut.

Die Milch hat ein Imageproblem

Fakt ist, dass die Milch ein Imageproblem hat. Und, wie andere Lebensmittel ein Problem der Wertschätzung. Die Milchpreise sind nicht nur so weit in den Keller gegangen, dass Bauern davon kaum leben können. Auch die Haltungsbedingungen der Kühe sind unter dem Preisdruck immer schlechter geworden und damit die Qualität des Produkts. Kühe, so der Vorwurf, werden wie Hochleistungsmaschinen nur noch ausgepowert. Denn im hart umkämpften Markt geht es um jeden Cent. Verantwortlich dafür sind jedoch nicht nur Lebensmittelkonzerne und Supermarktketten, sondern vor allem wir Verbraucher selbst. Ist uns ein Liter Milch wirklich nur gut 50 Cent wert? Und was erwarten wir dann von diesem Produkt?

Die Heumilch macht’s

Dabei gibt es in den Supermärkten durchaus Alternativen. Biomilch ohnehin, aber seit einiger Zeit fallen dem Konsumenten zudem grüne Milchpackungen mit dem Label »Heumilch« auf. Man sollte zurecht skeptisch sein, wenn die Werbung uns eine ländlich, heile Welt vorgaukelt, wo Oma noch persönlich im Joghurttopf rührt. Heumilch dagegen klingt nicht nur nach natürlichen Haltungsbedingungen, sondern hält das auch ein. Wo Heumilch draufsteht, darf nur mit Heu gefüttert werden. Also kein Kraftfutter und Chemiekeulen, sondern das, was die Kuh wirklich frisst. Das ergibt nicht nur eine bessere Gesundheitsbilanz – der Anteil der Omega-3 Fettsäuren ist ebenso wie der Linolsäuren etwa doppelt so hoch wie bei gewöhnlicher Milch –, das Produkt schmeckt auch deutlich besser. Ob man Milch nun mag, ist eine andere Frage: Aber bei der Wahl sollte man sich schon überlegen, was man sich da ins Glas gießt.

Mehr Infos zur Heumilch gibt’s hier




Campo Dorada: Barriques Wein des Monats Februar

Barrique liegt im Herzen Wolfenbüttels und ist über die Grenzen der Stadt hinaus eine beliebte Adresse für gute Weine und Spezialitäten aller Art. Jeden Monat gibt es einen Wein des Monats, den Jörn Zeisbrich und sein Team, neben anderen guten Tropen, zur Verkostung und zum Verkauf anbietet. Im Februar kommt die Sonne Spaniens ins Glas. Bei diesen Temperaturen ist das eine gute Entscheidung. Der Campo Dorado, erzählt Jörn Zeisbrich, ist extra für Barrique abgefüllt und hat mit 4,90 € einen Preis der unschlagbar ist. Bei einer Blindverkostung, darauf kann man eine gute Wette eingehen, würde trockene Rote, der nach Schwarzer Johannisbeere, Schokolade und Vanille duftet, eher auf den doppelten Preis geschätzt werden. Die Cuvée »Campo Dorada« hat einen für die Region ungewöhnlichen Rebsortenschnitt. Neben dem klassischen Bordeaux Trauben finden wir Cabernet-Sauvignon, Petit Verdot und Syrah. Die gelungene Komposition, so Zeisbrich, passt zu Rund- oder Lammfleisch, zu würzigem Käse oder »einfach nur so«. Dem Urteil können wir uns nur anschließen.