Griechisches Fest in der Taverne Cavos

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Wer kennt sie nicht? Die drei Stühle, die man braucht, um glücklich zu sein. Griechenlandurlauber kennen sie vor einer Taverne. Fans des Liedermachers Reinhard Mey aus seinem Lied »Tris Karekles«. Manchmal muss man aber gar nicht so weit fahren, um diese Stimmung zu erleben. In der Taverne Cavos konnten wir neulich einen griechischen Abend erleben, der einen in absolute Urlaubsstimmung versetzte. Bei diesem Wetter gerade das Richtige. Ein Buffet mit allen Köstlichkeiten, die das Herz begehrt. In ausverkauftem Haus wurde jeder einzelne Gast herzlich begrüßt. Die Reihen waren mal etwas durchmischt, denn beim Essen werden Fremde zu Freunden. Vollends zum urlaubsähnlichen Erlebnis wurde der Abend durch stimmungsvoll griechische Musik. Fans der Küche in der Taverne Cavos waren wir schon vorher. Jetzt zeigt sich auch noch: Dort sind leidenschaftliche Gastgeber am Werk, die auch echte Feste zu feiern verstehen. Gott sei Dank mit mehr als drei Stühlen…

 




Orangewood erfindet das Schneidebrett neu

Orangewood erfindet das Schneidebrett neu und verarbeitet Holz zu innovativen Dingen.

Auch für Kulinariker gibt es einige interessante Sachen. Manche Dinge brauchen lange. Sehr lange. Die Reportage über Orangewood zum Beispiel. Als ich auf der Hamburger Straße in der kleinen Werkstatt war, hatte die Sonne noch richtig Kraft. Die Chronik des Facebookmessangers hält gnadenlos fest: Es war August. Dann der Vorsatz: Das ist ein zeitloser Beitrag. Der passt immer. Also fraß sich die Zeit in den Entschluss. Und mit der Zeit legen sich Notizen, Aktenberge über diesen Sommertag, an dem ich die Klingel des »Herstellers für hochwertige Holzprodukte« suchte. Nicht ganz leicht. Hinter der Einfahrt der Hausnummer 237 a erstreckt sich ein lang gezogener Parkplatz und verschiedene Gebäude. Offenbar sogar eine Schule. Orangewood ist das Zweitprojekt einer bereits erfolgreichen Produktdesignschmiede. Das wird mir erst im Gespräch mit Magdalena Pajonk und ihrem Partner Jens Bingenheimer klar. Hochwertige Holzprodukte sind nicht auf den ersten Blick die Zieladresse für Kulinarisch38-Berichte. Aber auf den zweiten schon.

Zeitlos und vielgestaltig

Was passiert, wenn Menschen, die sich an die Neugestaltung und Optimierung von Produkten machen, nicht mehr »ausgelastet« fühlen? In diesem Fall jedenfalls entstand eine Idee, Dinge in die Welt zu bringen, die zeitlos sind, wertig und – ganz gegen den Zeittrend – die sogar eine Generation überspringen können. Keine Wegwerfmöbel, sondern Begleiter mit Charakter. Mit Ecken und Kanten. Zeitlos und daher nie modern oder unmodern. Jens Bingenheimer ist eigentlich Tischler, kommt dann zum Produktdesign und findet schließlich vor ein paar Jahren in die alte Faszination des Werkstoffes Holz zurück. Ein Werkstoff, der nachhaltig ist, lebendig und in den man Inspiration eine zeitliche Dauer geben kann. Magdalena Pajonk, die als Produktdesignerin von der Vielgestaltigkeit ihres Berufes lebendig erzählt, merkt man an, dass sie noch unzählige Ideen für dieses kleine Orangewood Projekt hat, das wie die Kür nach der Pflicht wirkt.

Aus alt mach neu

Es entsteht nicht, was Auftraggeber sich vorstellen, sondern was die beiden für richtig und wichtig halten. Und wenn es Aufträge sind, denn Orangewood verwirklicht auch Ideen in Einzelanfertigung, so solche, die die beiden sich zu eigen machen konnten. Identität bedeutet, dass jemand oder etwas eins mit sich ist. Und nach einer Stunde spüre ich, das ist hier der Fall. Wenn einfache Dinge, wie ein Schneidebrett Faszination auslösen, dann steckt hinter den Machern mehr als Marketing und Betriebswirtschaft. Diese Schneidebretter waren das, was mich überhaupt interessierte. Ein Schneidebrett ist ein Schneidebrett, ist ein Schneidebrett. Könnte man meinen. Gut, über das Material kann man sich streiten. Aber sonst? Nicht so bei Orangewood. Da wird aus dem archetypischen Küchenutensil etwas ganz Neues.

Das Schneidbrett bekommt »Beine«

Schneidebretter hier – aus Ahornholz – heißen nicht nur schön, »Liebling« oder »Brotfreund« etwa, sie haben auch »Beine« bekommen. »Einmal sind die Arbeitshöhen oft viel zu niedrig«, erklärt Jens Bingenheimer seine Produktinnovation und zudem seien sie eben zudem noch unpraktisch. Beim »Liebling« kann man deshalb eine Schüssel unter die Schneidunterlage stellen und die gewürfelten oder in Scheiben geschnittenen Kochzutaten direkt in die Schüssel purzeln lassen. Beim »Meisterbrett« ist die Schüssel sogar integriert. Während wir uns mit einem Mineralwasser erfrischen, kann ich exklusiv erfahren, was Produktdesign ist: Längst Bekanntes so anzureichern oder zu verändern, dass etwas ganz Neues daraus wird. Jedes Stück ein kleines Unikat. Sushi wird in Deutschland schon länger hergestellt. Mit den Sushibrettern wird der kulinarische Genuss in der Zubereitung nicht nur funktionaler, sondern erfreut auch ästhetisch das Auge.

Wärme und Geborgenheit

Dazu gibt es im Angebot von Orangewood Holzvasen, Teelichtobjekte oder Kerzenhalter, die für eine Tischkultur wie das letzte Gewürz in einem Menü sind. Holz vermittelt ohnehin Wärme und Geborgenheit. Bei der Auswahl dieser Hölzer und einer reduzierte Form, die den Wert des wunderbaren Werkstoff noch unterstreicht, wird in Struktur und Maserung jedes Stück zum kleinen Unikat. Orangewood sollte man auf dem Radar haben. Jedenfalls wenn man Lebenskultur schätzt. Gut, dass zwischen den Jahren immer etwas Luft ist. Liegengebliebenes kann aufgearbeitet werden. Und diese Empfehlung möchte ich den Kulinarisch38-Nutzern auf keinen Fall vorenthalten.




Projektstart für „Honig vom Dach“

PM-EDEKA. EDEKA Ankermann und die Imkerei Rautenberg setzen nach intensiver Planung und Vorbereitung jetzt ihr gemeinsames Projekt in die Tat um: „Honig vom Dach“. Der selbstständige Kaufmann Toralf Ankermann und sein Team bieten ihren Kunden einen direkten Bezug zu nachhaltig produziertem Honig und zur Biene. Am 8. April ziehen die Bienen im neuen Zuhause auf dem EDEKA-Dach ein.

Auf dem Dach des Neubaus von EDEKA Ankermann in Leiferde werden ab April bis zu acht Bienenvölker der Imkerei Rautenberg aus Müden/Aller die Kunden mit bestem Honig aus der Nachbarschaft versorgen. Auf dem Dach wurde eigens eine große Holzplattform installiert. Die Bienenvölker werden per Seilwinde auf das Dach gebracht, auf diesem Weg wird später der gesammelte Honig herunter transportiert. Der Clou: Die Kunden können per Webcam und Monitor direkt im Markt das fleißige Treiben der Honigbienen beobachten. „Wir bieten gerne interessierten Kunden an, zu abgesprochenen Terminen direkt einen Blick in ein Bienenvolk zu werfen“ erklärt Verkaufsleiter Thomas Witte. „Dafür müssen wir aber nicht zwangsläufig aufs Dach. Familie Rautenberg bietet Führungen beispielsweise auf ihrem Hof in Müden/Aller an.” Ein Bienen-Schaukasten mit weiteren Informationen in der Nähe des EDEKA Ankermann in Leiferde ist ebenfalls in Planung.
Am 8. April ist es nun soweit. Ab 10 Uhr werden die Bienenvölker auf dem Dach des EDEKA Ankermann ihr neues Zuhause finden. Martin und Nadja Rautenberg werden an diesem Tag den Kunden für Fragen rund um das Thema Bienen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Große Aktion zum „Bienen-Einzug“

Für die Kunden wird es richtig spannend. Passend zum anstehenden Einzug der Bienen plant der Markt am Samstag, den 8. April 2017 tolle Aktionen. Das Markt-Team setzt überall auf das Thema Honig. So wird es köstliche Rezepte mit der Natursüße geben, die ideal zum Nachmachen sind. Die Bäckerei Leifert will leckeren Bienenstich anbieten und wer es lieber herzhafter mag, ist am Bratwurststand vor dem Markt genau richtig. Hier gibt es zum Beispiel Steaks mit Honig-Marinade.
Das NABU-Artenschutzzentrum Leiferde wird an diesem Tag ebenfalls mit einem Stand vor Ort sein und über seine Arbeit informieren.
Kunden sind gefragt: Namenssuche für den „Honig vom Dach“

Für den „Honig vom Dach“ wird auch noch ein passender Name gesucht. Vorschläge können ab 8. April auf den Facebook-Seiten von EDEKA Ankermann und der Imkerei Rautenberg, per E-Mail unter info@edeka-ankermann.de oder über das Kontakt-Formular der Imkerei Rautenberg unter www.imkerei-rautenberg.de abgegeben werden.

Bienen wichtig für Überleben von Mensch und Natur

Die Honig-Biene (Apis Mellifera) liefert nicht nur leckeren Honig, sondern sichert auch das Überleben von Mensch und Natur. Albert Einstein soll gesagt haben, wenn die Bienen aussterben, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Mit diesem Projekt wollen das Team von EDEKA Ankermann und die Imkerei Rautenberg daher nicht nur köstlichen Honig erzeugen. Das gemeinsame Ziel: Ein Bewusstsein für nachhaltig erzeugte Lebensmittel schaffen. Da der Honig direkt am EDEKA-Markt erzeugt wird, hat er nachweislich den kürzesten Lieferweg und einen geringeren CO2-Fußabdruck.

Rund ein Drittel der Nahrungsmittel/Rohstoffe wachsen nur, weil sie von Bienen und anderen Insekten bestäubt werden. Während sie mit dem Sammeln vom Nektar und Pollen beschäftigt ist, trägt allein die Honig-Biene 80 Prozent zur Bestäubung der Pflanzen bei. „Die Leiferder können sich deshalb nicht nur über leckeren Honig von ihren eigenen Pflanzen freuen, sondern auch über höhere Erträge im Nutzgarten“, erklärt Imker Martin Rautenberg „Weil die Bienen in einem Umkreis von bis zu drei Kilometern um ihren Stock fliegen, dürfen sich alle Gartenbesitzer in Leiferde über einen Besuch der einen oder anderen Biene vom EDEKA-Dach freuen.“

Bienen sind friedliche Tiere

Trotz der vielen Bienen, die auf den Dach leben werden braucht niemand Angst zu haben. „Bienen sind sehr friedliche Tiere, die erst aggressiv reagieren, wenn sie bedroht werden. Auch das Essen auf der Terrasse oder im Garten bleibt ungestört. Die Bienen interessieren sich mehr für die Blüten der Pflanzen statt für das Marmeladenbrot“, betont Imkerin Nadja Rautenberg. „Die Übeltäter sind hier vielmehr die Wespen, die fälschlicherweise für Bienen gehalten werden. Wer jedoch einmal in Kontakt mit einer Biene kommt, sollte sich einfach ruhig verhalten und nicht nach ihr schlagen. Sollte sich mal ein Bienenschwarm im Garten verirren, würde wir uns über eine Meldung freuen.“ Das Imkerpaar holt die Bienen dann gern ab und bringt bestimmt auch ein Glas Honig mit. Wer einen Schwarm im Garten hat, bekommt dieses Naturschauspiel sofort durch extrem lautes Summen mit. Entdeckt man dann noch im Baum eine große Traube aus Bienen, kann man sich dennoch sicher fühlen. Auch von den schwärmenden Bienen geht keinerlei Gefahr aus.




Das Winzerdinner im Terra geht bald in eine neue Runde

Wir waren einmal wieder im Terra im The Ritz Carlton und trafen dort nette Menschen und erneut einen tollen Winzer: Christian Stahl.

Das Winzerdinner im Restaurant Terra im The Ritz-Carlton Wolfsburg ist für Kulinariker der Region längst kein Geheimtipp mehr. Nachdem ich im letzten Jahr das Weingut Stahl »verkostet« habe, nebst kulinarischer Begleitung aus der Terra-Küche, hat es mich unlängst wieder nach Wolfsburg gezogen. Das Wetter war schon herrlich und duftete nach Vorfrühling, die Lust auf ein gutes Menü also noch größer. Auf dem Programm stand – wieder – das Weingut Stahl. Letztes Mal hatte ich mir nach dem Abend nicht die übliche Bestellung gegönnt. Wer kennt das nicht? Man probiert im Urlaub einen tollen Wein und nimmt sich, wenigstens mit sechs Flaschen, eine kleine Erinnerung mit, die man dann beim Fotogucken genüsslich entkorken kann. Und was ist Essengehen anderes als ein kleiner Urlaub. Zumal im Terra. Also schadet die Wiederholung nicht. Zumal das Menü natürlich neu sein sollte.

Herrlich entspannte Atmosphäre

Die Atmosphäre im Terra ist herrlich entspannt. Und auch das aktuelle Menü war wieder einmal dazu angetan, die Seele baumeln zu lassen. Nach kleinen Brotvariationen kam mit der Vorspeise gleich ein kulinarischer Höhepunkt. Das Tatar vom Rind wurde in feiner Begleitung serviert – mit gepickeltem Gemüse, Zwiebel-Marmelade und einer feinen Schnittlauchcreme. Mix Pickle – als Kind fand ich das immer sonderbar, wenn mein Vater das zu einem gepflegten Tatar aß. Aber das »Gemischte Eingelegte« passt mit seiner leichten Säure tatsächlich bestens zu dieser Rindfleischspezialität und wird das nächste Mal zu Hause auch gereicht. Da muss man also erst im Terra essen, um diese Erfahrung zu machen und seinem alten Herrn so spät zustimmen zu können… Zu der Vorspeise gab es einen herrlich duftigen Botenstoff. Eine Scheurebe, die ich mir als Erinnerung für diesen Abend auf jeden Fall bestellen werde. Zwischendurch gab es ein prickelndes Sorbet. Ich liebe diesen Zwischengang, der leider viel zu selten angeboten wird und für ein genussvolles Innehalten bei einem Menü sorgt.

Mit gutem Essen und netten Gästen

Dann folgte eine Ofenkartoffel – sonst eigentlich nicht mein Fall. Diese aber war nicht so monstergroß und mit Dill, Forellenkaviar und Kräuter-Schmand wunderbar veredelt. Der Zweimännerwein, etwas gesetzter, passte glänzend zu diesem rustikalen Gang mit feiner Note. Dann gab’s einen Kalbsrücken – super zart – im Kohlblatt rosa gegart mit Sellerie-Stampf und Schmorkloßsauce mit einem trockenen Silvaner. Wenn nicht noch ein cremiger Mohn-Streuselkuchen im Napf gebacken auf dem Programm gestanden hätte. Von der Hauptspeise hätte man sich gern einen Nachschlag geholt. Das Winzerdinner im Terra war wieder einmal ein genussvoller Abend, bei dem man am Ende sogar mit seinen Tischnachbarn gut ins Gespräch kam. Unter Genussfreunden gibt es immer etwas zu bereden.

Wie geht’s weiter?

Das Format geht weiter – am 27. April mit Matthias Runkel vom Weingut Bischel in Rheinhessen oder am 4. Mai mit Markus Schneider vom gleichnamigen Weingut aus der Pfalz. Verheißungsvoll klingen beide Angebote, sodass man sich bei wenigstens einem dieser kulmarischen Ereignisse in Wolfsburg vielleicht wieder treffen kann – wenn es zeitlich passt. Und bis dahin hat ein junger Botenstoff von Stahl die eine oder andere Erinnerung an diesen wunderbaren Abend neu geweckt…




Ein Abstecher ins Sorrento

Ein Abstecher ins Ristorante Sorrento lohnt sich auf jeden Fall. Auf dem Bohlweg kann man ein Stück Süden in Braunschweig genießen.

Als Otto Julius Bierbaum sich mit dem Auto aufmachte, um über die Alpen in Richtung Süden zu fahren, da war das durchaus nicht gewöhnlich. Als der Mann mit diesem prächtigen und urwüchsig deutsch klingenden Namen in das deutsche Sehnsuchtsland fuhr, fing man gerade erst an, den Pferdewagen durch das Automobil zu ersetzen. Benzin gab es damals nur in Apotheken. Und wenn ein knatterndes und dampfendes Gefährt durch Städte oder Dörfer kam, dann war das Gesprächsstoff für einige Tage. Seine »empfindsame Reise« führte den Schriftsteller 1902 von Berlin nach Sorrent. »Das ist ein Ort, alles Hässliche zu vergessen, alle Sehnsucht zu verlernen, ganz der der Gnade des Augenblicks zu leben, aus tiefstem Herzen einer Schönheit froh… Hier ist der Glanz und die Klarheit, hier ist die ganze ruhige Fülle des Südens. Nur sehen sollte man hier und sollte nicht die köstlichen Gesichte stören mit Gedanken. Einfach in der Sonne liegen und das Glück genießen, – nur dies ziemt sich hier, und alles andre ist Sünde wider die Götter dieses paradiesischen Winkels, wo der große Plan noch lebt.«, schwärmt der Schriftsteller.

Seit 40 Jahren im Familienbesitz

Dort, wo man nur genießen sollte und nicht grübeln. Das sind die Orte, wo wir wieder richtig Mensch werden können. Sorrent liegt weit weg und ist für den einen weniger für den anderen noch weniger erreichbar. Am wenigstens im Alltag. Wie wunderbar also, wenn dass Sorrento in der Nähe liegt. In Braunschweig, dort wo das Leben dieser schönen Stadt pulsiert, im ersten Stock eines jener Häuser auf der gegenüber liegenden Seite des neu erbauten Schlosses, die nach dem Krieg im Kontrast zu der Vorkriegsschönheit der Löwenstadt funktional und wenig ästethisch gebaut wurden, liegt das Restaurant, das sogar eine Raucherlounge hat. Das Sorrento ist seit 40 Jahren in Familienbesitz und Brigitta Jünke-Bremer, vom Weinhaus Bremer, hatte mir schon seit geraumer Zeit geraten, dort einmal die italienische Küche zu genießen. Wenn sich einer mit kulinarischen Gaumenfreuden Italiens auskennt, dann sie. Also haben wir das Experiment gewagt.

Der Praxistest

Ich habe zwei Brüder, also konnten wir an diesem Abend drei Gerichte probieren. Und natürlich einen guten Wein – in diesem Fall einen frischen Barbera. Das Ambiente des Sorrento ist gepflegt und gemütlich, mit einer Spur Eleganz. Ein Ort zum Wohlfühlen. Es fühlt sich so an wie ein italienisches Restaurant. An diesem Abend gab es nur männliche Bedienungen. Dunkle Hose, weißes Hemd. Woran es auch immer liegen mag, aber in Italien habe ich höchst selten weibliche Servicekräfte am Tisch gesehen. Das ist nicht besser oder schlechter, aber schien uns allen charakteristisch. Nach dem obligatorischen Wartebrot, das allein schon Grund für ein italienisches Essen ist, und einer Vorspeise, probierten wir ganz unterschiedliche Gerichte – allesamt Klassiker: Lachs, Saltimbocca und schließlich Leber mit gedünsteten Zwiebeln und Rosmarinkartoffeln. Alle Gerichte gab es mit knackigen, perfekt zubereiteten Böhnchen. Zum Dessert (leider ohne Dessertwein) eine perfekte Pannacotta. Alles war lecker und rund abgeschmeckt. Gute Zutaten, feine Saucen und damit ein erstklassiges Italiener-Esserlebnis. Hier lohnt sich wieder ein Abstecher hin, wenn des Tages Unrast das Gemüt bedrückt – so hätte es wohl der empfindsame »Automobiler« Bierbaum gesagt. Nachdem der erste Besuch ein Erfolg war, kann man sich getrost das nächste Mal auf eine Empfehlung des Hauses verlassen. Ich werde also bald wieder ins Sorrento fahren – und vielleicht auch mal nach Sorrent selbst.




Wolfenbüttler Tortenkultur eröffnet

Im Herzen der Lessingstadt hat jetzt die Tortenkultur der Konditorei Mücke ihr Café unter den Krambuden 13 fertig renoviert und lädt zum süßen Genuss ein.

Daniel (links) und Jens Mücke und in der Mitte Jennifer Tasch.

Wahrscheinlich hat er das nie gemacht. Der Herzog nicht und genauso wenig seine Entourage. Aber ein netter Gedanke ist es: Die Höflinge und der Besuch des kleinen Potentaten könnten sich an einem schönen Märztag zu einem Spaziergang aufgemacht haben. Über den Schlossplatz, dorthin, wo die stolzen Bürger der Stadt Waren feilbieten. Unter den Krambuden. Schwatzend und lachend wären Sie in eines der Eckhäuser geschlendert, die schmalen Treppen hinauf, in ein kleines Kaffeehaus. Verwinkelt und etwas schief. Die Tapete mit höfischer Ornamentik, an den Wänden Bilder aus der Stadt. Kleine Möbel. Ein bisschen Biedermeier. Urgemütlich. Nicht so, wie die Kaffeehäuser der großen Städte. Kleiner. Jedoch mit Schick. Und mit deren Spezialitäten – Linzer Torte, Sacher oder kleine Törtchen und dazu erlesene Kaffeespezialitäten – kann man auch in dieser kleinen Residenz locker mithalten. Leider war der Hof schon ins benachbarte Braunschweig verlegt, bevor die Zeit der Kaffeehauskultur in Mode kam. Aber das schöne Schloss haben die Wolfenbüttler behalten. Und mit ihm den Glanz vergangener Tage.

Den Glanz der Geschichte bewahrt

Im neuen Projekt von Daniel und Jens Mücke ist ein bisschen von diesem Glanz bewahrt und ins 21. Jahrhundert übertragen worden. Wolfenbüttel hat Geschichte. Und es hat Zukunft. Dank des Engagements von Menschen wie dieses Brüderpaar, das lachend und feixend – so wie man sich das unter Brüdern vorstellt – im ersten Stock der Krambuden 13 sitzen und von ihren Plänen berichten. Die Mückes haben in Salzgitter Lebenstedt eine Bäckerei und Konditorei. Und Daniel pflegt das Handwerk dieser beiden Disziplinen nun in der fünften Generation. In der vierten ist der Vater noch aktiv und nun erweitern die Brüder die Aktivitäten des traditionsreichen Betriebes auf die Lessingstadt. Daniel ist Bäcker- und Konditormeister. Und was der Bruder macht, frage ich. »Was braucht man noch in so einem Geschäft?«, fragt er mit einem Augenwinkern zurück, um gleich darauf die Antwort zu geben: »Jemanden, der das das Geld zusammenhält«. Jens ist Betriebswirtschaftler. Und zusammen mit Jennifer Tasch, die ebenfalls mit am Tisch sitzt, ist die Tortenkultur seit Juni in Wolfenbüttel am Start. Und so richtig jetzt seit März dieses Jahres.

Tortenkultur: Der Name ist Programm

»Wir haben erst langsam gestartet und das Objekt renoviert«, erklärt Jens Mücke. Für die Inneneinrichtung ist Jennifer Tasch verantwortlich. »Wir wollten die Geschichte der Stadt aufgreifen und in diesen schönen Räumen spiegeln«, erklärt sie das Konzept. Und das ist gelungen. Man sitzt stilvoll in den beiden Räumen, die erlesen eingerichtet sind und viel Behaglichkeit ausstrahlen. Eine Konditorei in Wolfenbüttel, dem einstigen Standort der Konditorenfachschule, das ist nicht nur für die Lessingstädter wichtig, sondern ebenso für die Touristen in der Stadt. Deshalb, so betont Jens Mücke, habe man von Anfang an auch intensiv mit der Stadt kooperiert. Der Name »Tortenkultur« soll Programm sein. »Wir wollen Rezepte aufgreifen, die sonst nicht mehr so geläufig sind«, verspricht der Konditormeister Daniel Mücke. Die Massen für die Spezialitäten würden von Hand aufgeschlagen und kämen aus dem eigenen Hause, erklärt er. Dabei achtet man im Hause Mücke auf regionale Produkte und gute Qualität.

Der Faktencheck

Konditor und Bäcker, das seien zwei ganz unterschiedliche und gleichermaßen reizvolle Disziplinen, meint er. »Der Bäcker hat einen Teig und kann daraus unzählige Dinge kreieren. Der Konditor braucht hundert Sachen für eine Spezialität«, lacht er. Beides habe seinen Reiz. »Tortenkultur. Dieser Begriff soll sich entwickeln. Wir sind mit dem Stadtarchiv in Kontakt und suchen nach alten Hineisen, was früher in Wolfenbüttel so geläufig war. Das wollen wir aufgreifen. Da gilt es dann, alte Rezepte wieder neu zum Leben zu erwecken«, freut er sich. Zum Abschied stehen wir unten im Verkaufsraum. Die Torten lachen mich allesamt an. Nicht minder die Trüffelkreationen. Daniel Mücke macht noch ein Überlebenspaket fertig, das ich zuhause genießen darf. Linzer Torte, ein Törtchen mit weißer Schokolade, eins mit einer Schoko-Mousse und ein klassisches Himbeertörtchen. Alles gelungen und lecker. Nicht zur schwer, nicht zu süß. Das nächste Mal, wenn ich in der Stadt bin, werde ich das in der Atmosphäre dieses kleinen, aber feinen Cafés genießen. Nicht als Höfling des Herzogs, sondern als Wolfenbüttler, der die Stadt und seine Kultur liebt. Auch die Tortenkultur.




Beim Anders ist der Hamburger anders

Beim Anders im Magniviertel habe ich jetzt einen Hamburger probiert, der dem Namen des Hauses gerecht wird.

Manchmal ist es doch gut, wenn man mit Gewohnheiten bricht. Beim Essen sowieso. Natürlich, das Lieblingsgericht ist ok. Zuhause und im Restaurant. Es ist immer gut, seine Traditionen beim Essen zu haben. Wenn es danach gegangen wäre, hätte ich beim Anders mit meinem Freund Paul wieder das Holzfällersteak nehmen müssen. Bewehrt und gut. Eigentlich wollten wir erst gar nicht in die Karte gucken. Aber wir wagten den Blick, und diesmal waren wir beide vom Hamburger »Anders« angefixt. Wirklich anders? Das musste getestet werden. Nach dem ersten Bier wurde er dann serviert und sah tatsächlich nicht üblich aus. Schon der Teller ist ein optisches Highlight. Alles hübsch arrangiert und nicht lieblos auf dem Teller vergessen. Auch bei einem Hamburger erfreut das. Jedenfalls wenn man ihn im Restaurant serviert bekommt.

Eine gute Komposition

In der Reihenfolge. Ich esse immer zuerst den Salat. Krautsalat ist nicht gleich Krautsalat. Er kann wahlweise zu sauer, zu süß, zu knackig, zu labbrig sein. Dieser hier ist die ideale Mitte der kuliarischen Pendelschäge: Mürbe im Biss, nicht zu weich, eine angenehme Säure und vor allem saftig. Der Hamburger ist tatsächlich anders. Auf einen größeren Kohlehydratanteil wurde mit einer kleinen Scheibe Toast verzichtet. Das bildet die Mitte einer Komposition aus einem Black-Angus Hacksteak mit hausgemachter Barbecue-Sauce, kross gebratenen Speck, Zwiebeln, Käse und einem saftigen Steak. Die Barbecue-Sauce war, für meinen Geschmack gerade richtig: leicht rauchig aber immer noch fruchtig mit einer angenehmen Süße. Auch wenn es auf den ersten Blick knapp aussieht. Mit dem Teller wird man gut satt. Und glücklich sowieso.




Whisky meets Tires und Kulinarisch38

Am 1. April ab 16 Uhr veranstalten das Bistro Tires im Herzen von Wolfenbüttel und Kulinarisch38 einen Whiskyabend besonderer Art.

Paul Close und Nourdin Tires

Es stand eigentlich längst auf dem Programm und war auch schon einmal kurz vor der Realisierung. Kulinarisch38 wird aus der virtuellen Welt ins richtige Leben treten. Selbstverständlich bleiben wir ein Internetforum in der PLZ-Region 38. Aber was wäre Kulinarik ohne realen Genuss? Deshalb haben wir uns mit guten Freunden zusammengetan, um die erste kulinarische Veranstaltung zu realisieren. Am 1. April ab 16 Uhr ist dann die Premiere. Bei Tires unter den Krambuden wird es einen Whiskyabend der besonderen Art geben. Paul Close, den aufmerksame Kulinarisch38-Leser bereits kennen und der in Braunschweig seit langer Zeit die Sprachschule PELS betreibt, wird in Bild, Ton und natürlich Sensorik in die Geheimnisse der weltbekannten Spirituose einführen. Dabei geht es nicht nur um den Whisky allein, wo er herkommt, wie er sich entwickelt hat und welche Spielarten es gibt. Paul bettet seinen ankedotenreichen Vortrag auch in die raue Schönheit des schottischen Hochlands, seinen blutigen Kämpfen zwischen den tapferen Schotten und den übermächtigen Armeen Englands ein.

Viele Fragen, viele Antworten

Was ist der Unterschied zwischen einem »Blended« und einem Pure malt Scotch Whisky? Was ist ein Single Malt? Wie trinkt man Whisky? Diese und andere Fragen werden an dem Abend beantwortet. Paul kennt zwar nicht jede der unzähligen Whiskydestillerien persönlich, aber eine staunenswerte Menge. Und zu jeder gibt es eine großartige Geschichte und schöne Bilder, die er uns mit nach Wolfenbüttel bringt. Weil Whisky auch ein idealer Essensbegleiter ist, werden Steffi und Nourdin Tires etwas Leckeres zu essen zaubern. Zunächst werden kleine Vorspeisen gereicht – u.a. das bereits legendäre Pastrami. Dann geht’s mit dem Shepperd‘s Pie (wir berichteten hier schon mehrmals) britisch deftig zu, um schließlich mit einem leckeren Brownie abzuschließen. Es werden vier besondere Whiskys gereicht. Und wenn gut aufgepasst wird, so Paul, der übrigens stilecht im Kilt aus Braunschweig anreisen wird, mit einem Augenzwinkern, gibt es sogar einen fünften.

Der Abend wird 65 € kosten. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 25 limitiert. Karten gibt es direkt im Vorverkauf bei Tires unter den Krambuden. Oder Ihr bestellt Sie gegen Vorkasse bei info@kulinarisch38.de oder per PayPal direkt in unserm Shop

 

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Price(EUR): €65.00




Wolters Weizen kommt in die Flasche

PM-Wolters.Ein Verbraucherwunsch wird endlich wahr: Wolters Weizen kommt in die Flasche!

Bild: Wolters

Weil bei Wolters das Erreichte trotz aller Erfolge nicht zum Ausruhen missbraucht wird und sich das Unternehmen stets weiterentwickeln soll, setzen Braunschweigs Traditionsbrauer gerne auch mal völlig unerwartete und ungewöhnliche Strategien in die Tat um.

Dabei setzen sie aus Prinzip nicht wie viele Mitbewerber auf die Erfindung kurzlebiger Mode- oder Szenegetränke, von denen der Markt nahezu überschwemmt wird. Sie behaupten sich dagegen seit Generationen über die Pflege und Weiterentwicklung etablierter deutscher Biersorten erfolgreich auf dem heiß umkämpften Biermarkt. „Klasse statt Masse“ ist auf diesem Weg stets oberstes Gebot.

Bis heute wurden bei Wolters auf Grund der technischen Voraussetzungen ausschließlich untergärige Biere wie Pils, Märzen, Bock, Schwarzbier usw. gebraut.

An der stetig wachsenden Nachfrage nach einem obergärigen Weizenbier und den damit verbundenen Wachstumschancen mussten die Traditionsbrauer bis jetzt vorbeigehen.

Das hat sich nun grundlegend geändert!

Den Braumeistern ist es innerhalb kurzer Zeit gelungen, das Hofbrauhaus in die Lage zu versetzen, ein einmaliges Spitzenprodukt unter den deutschen Weizenbieren zur Marktreife zu entwickeln. Wie sie das geschafft haben und welche Rezeptur dem neuen Weizenbier aus Braunschweig zu Grunde liegt, bleibt allerdings ihr streng und voller Stolz gehütetes Geheimnis.

Die erste Produktionscharge des neuen Wolters Weizen wurde im September 2016 eingebraut. Sechs lange Wochen hat es gedauert, bis das selbst von den Brauern mit Spannung erwartete Ergebnis feststand. Bereits nach dem ersten Versuch ist bei Wolters ein Weizenbier entstanden, das sich ohne Wenn und Aber mit allen etablierten Wettbewerbsprodukten messen kann. Für

Für einen Testmarkt wurde die erste Produktionscharge Wolters Weizen in einer 0,5 l Dose in und um Braunschweig verkauft. Innerhalb nur weniger Wochen gingen über 150.000 Dosen über die Ladentheken.

Nach dem überaus erfolgreichen Testmarkt und auf Drängen der Verbraucher stand eines schnell fest: Wolters Weizen muss in die Flasche!

Selbstverständlich hat man auch ein zum Produkt passendes Weizenbier-Glas in den Größen 0, 5 Liter und 0,3 Liter gedacht.

Am 6.März 2017 ist es endlich soweit.

Rechtzeitig zu Beginn der hellen Jahreszeit wird Wolters Weizen in der 0, 5 Liter-Flasche und in der 0,33 Liter-Flasche im Handel stehen. Man hat bei Wolters also nicht nur an den großen sondern auch an den kleinen Durst gedacht. Damit ist das Hofbrauhaus vielen Wettbewerbern einen weiteren Schritt voraus.

Wolters Weizen ist eine helle, naturtrübe Brauspezialität mit einem sehr spritzigen Charakter. Ausgesuchte Weizen- und Gerstenmalze sowie eine spezielle Hefe verleihen dem Produkt seinen einmaligen und unverwechselbaren Geschmack. Der Alkoholgehalt beträgt 5, 3 % vol.

Preislich wird die neue Brauspezialität auf Grund erheblich höherer Produktionskosten etwas über Wolters Pilsener liegen.

Es ist geplant, in der Startphase das neue Produkt dem Wolters- und jedem Weizenbier-Fan über besondere Einführungsangebote schmackhaft zu machen.

Mit der Einführung von Wolters Weizen unterstreichen die Brauer aus der Löwenstadt wieder einmal auf ihre Art:

In Braunschweig steht das Hofbrauhaus!




Sven Elverfeld: Motivation und Hingabe

PM-The-Ritz-Carlton. Im Dezember 2016 zeichnete der Guide MICHELIN wieder herausragende Restaurants in ganz Deutschland mit seinen berühmten Sternen aus. Bereits zum neunten Mal in Folge erhält das Aqua in der Autostadt in Wolfsburg dabei drei Sterne. Damit gehört das Spitzenrestaurant zum exklusiven Kreis der zehn Restaurants in Deutschland, die mit der höchsten Auszeichnung des MICHELIN geehrt werden. Als offizieller Partner des Guide MICHELIN überreichte Richard Hesch, Geschäftsführer Food Service Distribution und Multichannel bei METRO Cash & Carry Deutschland, die neue Plakette mit der Sterneauszeichnung im Namen der METRO persönlich an Küchenchef Sven Elverfeld und Restaurantleiter Jimmy Ledemazel.

Übergabe MICHELIN-Plakette im Restaurant Bild: Matthias Leitzke

Der MICHELIN-Stern, die international bedeutendste Auszeichnung für Restaurants, bestätigt die herausragende Kochkunst von Sven Elverfeld, Chef der Cuisine des Aqua, als einer der besten Sterneköche Deutschlands. Bereits seit 2008 wird das Aqua für seine kulinarischen Meisterwerke mit drei Sternen gewürdigt. Als Partner des Guide MICHELIN ist es METRO eine Ehre, die neue Plakette persönlich an Sven Elverfeld zu überreichen. „Mit seinem Ausnahmekönnen gehört Sven Elverfeld zu besten und renommiertesten Sterneköche Deutschlands. Die Auszeichnung mit drei MICHELIN-Sternen zeigt, mit wie viel Motivation und Hingabe er seine Arbeit interpretiert. Ich gratuliere Sven Elverfeld und dem gesamten Team des Restaurants Aqua ganz herzlich, dass ihre Leidenschaft für die Haute Cuisine zum neunten Mal infolge mit der höchsten Auszeichnung des Guide MICHELIN gewürdigt wird und bin ich stolz, die neue Plakette persönlich überreichen zu dürfen“, sagt Richard Hesch, Geschäftsführer Food Service Distribution und Multichannel bei METRO Cash & Carry Deutschland.

Symbiose aus Einfachheit und Raffinesse

Elverfelds ganz eigenständige Küche konzentriert sich auf die Harmonie der Aromen und den Eigengeschmack der Produkte. Nicht selten erzählen seine Gerichte eine Geschichte, die an seine persönlichen kulinarischen Erinnerungen anknüpfen. Das Zusammenspiel verschiedener Garmethoden und geschickt dosierter Techniken, basierend auf der klassischen Küche, ergeben ein harmonisches Genusserlebnis. Dabei schwört er nicht nur auf Top-Qualität aller verwendeten Zutaten, sondern auch auf einen ausgeprägten Regionsbezug der Produkte, die er täglich bevorzugt von deutschen sowie ausgewählten europäischen Lieferanten bezieht. Ein eigener Zen-Garten, gewebte Metallvorhänge, verspiegelte Rückwände sowie ein riesiger Kronleuchter inmitten des Restaurants verwandeln das Aqua auch optisch zu einem der außergewöhnlichsten Orte Deutschlands, um dort in Perfektion zu genießen.

METRO – starker Partner der Sternegastronomie

Die Förderung von Restaurants liegt METRO besonders am Herzen. So ist es der grundlegende Anspruch der METRO, Gastronomen mit maßgeschneiderten Sortimenten und Services bestmöglich zu unterstützen, ihr Geschäft noch erfolgreicher zu betreiben. Die Zusammenarbeit mit dem Guide MICHELIN, einer der prestigereichsten Institutionen der Spitzengastronomie, unterstreicht dieses Engagement der METRO. „Wir teilen die Leidenschaft der Sterneköche im Streben nach erstklassigen Produkten, bester Qualität und absoluter Frische. Dabei können wir in der Zusammenarbeit mit Spitzengastronomen und talentierten Nachwuchsköchen noch viel lernen“, sagt Thomas Storck, Vorsitzender der Geschäftsführung von METRO Cash & Carry Deutschland.

METRO Braunschweig an der Seite von Bocuse d’Or-Finalist Marvin Böhm

Als Premium-Partner unterstützt METRO darüber hinaus jährlich den deutschen Teilnehmer des wichtigsten Kochwettbewerbs der Welt – den Bocuse d’Or. So förderte das Unternehmen beim vergangenen Wettbewerb den Junior-Sous-Chef des Aqua, Marvin Böhm, auf seinem Weg ins große Finale, das Ende Januar 2017 in Lyon stattgefunden hat. Bereits beim deutschen Vorentscheid in Stuttgart sowie beim Halbfinale in Budapest half das Großhandelsunternehmen dem jungen Koch zuvor unter anderem mit Lebensmitteln und dem Transport seiner Ausrüstung. Zudem unterstützte METRO Marvin Böhm mit der sogenannten „Kochbox“, die im METRO-Großmarkt Braunschweig errichtet wurde: In den professionell eingerichteten Gastro-Räumlichkeiten hatte der Spitzenkoch in den vergangenen Monaten die Chance, die Zubereitung seines Finalmenüs unter Wettbewerbsbedingungen zu trainieren. Begleitet wurde er dabei von seinem Küchenchef und Mentor Sven Elverfeld.