Crowdfunding für ein »glückliches Zuhause« mit Dylan Kendall

7. November 2014 von

Das junge Braunschweiger Internetportal Teezeit.de geht neue Wege. Mit Crowdfunding wollen sie eine amerikanische Designerin in Europa etablieren: Dylan Kendall.

Bild: Teezeit.de

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Crowdfunding ist eines dieser Worte, die jetzt nicht unbedingt hübsch klingen. Vor allem steht man erst mal da und kommt sich ein bisschen blöd vor. Was könnte das bedeuten? Crowdfunding hat was von Börse, ist aber in Wirklichkeit eine Finanzierungsmöglichkeit, die auch für ganz normale Projekte interessant sein kann. Es gibt viele gute Ideen. Manche werden allerdings nie Realität, weil das Geld dazu fehlt. Und da setzt Crowdfunding ein. Mit einer Aktion versucht man, andere Menschen für eine Initiative zu begeistern und somit das Ganze anzuschieben. Die junge Braunschweiger Teezeit.de, Kulinarisch38 berichtete, hatte so eine Idee, und will sie nun mit dieser Schwarmfinanzierung realisieren. Das Team des Internetanbieters entdeckte Anfang 2014 eine amerikanische Designerin, deren Geschirrkollektion Gero Langhof, Heiko Jähnisch und Sebastian Papenfuß begeisterte.

Bild: Teezeit.de

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Dylan Kendall schafft ein glücklicheres Zuhause

Dylan Kendall heißt die kreative Designerin, die zum Beispiel Füßchen unter ihre Tassen setzt. Und so rufen die Drei in ihrem Crowdfunding-Projekt zur Mithilfe auf: »Europa ohne diese tollen Tassen und Schalen? Das müssen wir ändern! Gemeinsam mit Euch wollen wir diese sympathische Geschirr-Kollektion nach Europa bringen, damit auch die Wohnungen und Häuser der Menschen hier ein kleines bisschen glücklicher werden, denn in einem glücklichen Zuhause wohnen meistens auch glückliche Menschen.« Wenn 5.000 Euro zusammenkommen, können die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Kollektion in Deutschland zu etablieren. »In erster Linie müssen wir hierfür unsere Lagerkapazitäten erweitern, was ein sehr großer und vor allem dauerhafter Kostenfaktor ist«, erklärt Gero Langhof.

So mit den Kunden ins Gespräch zu kommen und sie einzubeziehen, ist eine gute Sache. Da zeigt sich gleich, ob man nur selbst etwas für unverzichtbar hält, oder ob auch der »Schwarm« im Internet daran hängen bleibt.

Informationen über die Aktion gibt es hier.

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