Der Feurige Ingwer aus Wöltingerode tut gut

Posted on Jul 14 2016 - 7:37am by Andreas Molau

Lobeshymnen auf alkoholische Getränke stehen zeitgeistig in der Kritik. Der Feurige Ingwer ist darüber erhaben…

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Genuss und Gesundheit liegen nicht nur alphabetisch nahe beieinander. Sie bedingen sich auch. Denn das gesündeste Essen kann nicht helfen, wenn es genusslos ist und die Sinne nicht erfreut. Wissenschaftlich empirisch belegt ist das nicht. Und es erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Eher entspricht es eigener, subjektiver Lebenserfahrung. Ich habe schon Gesundernährer gesehen, die freudlos in ihren Spelzen und Tofubällchen herumgestochert haben und immer kränklich waren. Und gesunde Genussesser oder umgekehrt. Mit Ingwer kann man richtig Gesundes anstellen, etwa ein (trotzdem erfrischendes) Ingwerwasser – Ingwer kurbelt die Verdauung an, lindert Schmerzen und hilft sogar gegen Reiseübelkeit – oder man kann leckere Limonaden damit herstellen sowie einen Likör.

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Alle Aromen des Feurigen Ingwers

Letzteres geschieht in Wöltingerode. Feuriger Ingwer ist auch etwas für Menschen, die bei diesem Getränk zunächst an süß und Alte-Damen-Kaffeekränzchen denken. Mir geht das nämlich so und insofern überraschte diese Kreation besonders. Der Feurige Ingwer aus Wöltingerode hat einen Hauch Süße, der nicht den Gaumen verklebt und eine leichte Schärfe, die eine spannende Nuance in die Harzer Spezialität bringt. Alle differenzierten Artomen des Ingwers kommen hier bestens zum Ausdruck und verbinden sich mit den kräftigen Weizentönen eines Korns, der auch ganz pur übrigens seinesgleichen sucht. Den Feurigen Ingwer kann man etwa am Ende des Tages in den wunderbaren Sommerwochen auf der Terrasse oder dem Balkon genießen und es sich dabei gut gehen lassen. Auch wenn er sicher kein Arzneimittel ist.

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