Der Tapas-Teller im Bom Dia

31. Juli 2014 von

Nach einem samstäglichen Einkaufsbummel in Wolfenbüttel sollte man im Bom Dia am Krambuden unbedingt den Tapas-Teller probieren.

Der Tapas-Teller im Bom Dia.

Der Tapas-Teller im Bom Dia.

Was dem Deutschen sein Schnittchen, sind dem Spanier seine Tapas. Und weil Abwechselung auf dem Tisch eine herrliche Sache ist, kann man auch in unseren Breiten die Appetithäppchen gelegentlich in der iberischen Version genießen. Zum Beispiel im Bom Dia in Wolfenbüttel. Ein Bummel durch die Altstadt sollte unbedingt mit den kleinen Köstlichkeiten gekrönt werden. Den großen Tapas-Teller schafft man problemlos und ist trotzdem angenehm gesättigt. Auge und Gaumen werden durch zwei Sorten spanischen Käse erfreut: Ein dreimonatiger gereifter Schafskäse, Manchego und abwechselnd ein Rosmarin-Ziegenkäse oder ein Rotweinziegenkäse.

Ein Häppchen zum guten Tropfen

Dazu gibt es eine Salami, Fuet und eine würzige Chorizo, eine Paprikawurst. Der Serrano-Schinken erinnert daran, wie diese Spezialität wirklich schmecken kann. Auf die Tüten-Variante aus dem Supermarkt verzichtet man anschließend gern. Komplettiert wird das Ganze durch ein Schälchen Olivenöl vom Feinsten, ein paar Oliven sowie eine Mojo Verde und eine Mojo Rojo Pikante, also Dips. Zusammen mit frischem Baguette und einem ebensolchen Rosé wird der kleine Imbiss zu einem kulinarischen Erlebnis. Tapa bedeutet übrigens Deckel. Es gibt verschiedene Versionen zur Entstehung. Allen gemeinsam ist die Einsicht, dass man Bier und Wein am besten mit einer Kleinigkeit zu Essen genießt.

Tapas: Vorbild für deutsche Kneipen

In deutschen Kneipen hat man das oft leider vergessen. Da gibt’s dann zwar ein tolles Bier (auch die Spanier können übrigens brauen!), aber eben nichts zu knabbern. Der Blick über den Tellerrand zum Wolfenbüttler Bom Dia könnte also ebenso für manchen Kneipenwirt in der Region interessant sein. Am Ende kann er ja eigene Häppchen anbieten. Hauptsache man muss nicht auf nüchternen Magen trinken.

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