Die handgefertigten Striftaria-Nudeln von Terpnon sind ein Gedicht

7. Mai 2014 von
Handgefertigte Teigwaren von Terpnon aus Griechenland

Handgefertigte Teigwaren von Terpnon aus Griechenland

Die griechische Nudel-Manufaktur Terpnon beweist: Pasta muss nicht italienisch sein. Kulinarisch38 testete die »Bunte Mischung«.

Von wegen, Pasta muss italienisch sein. Nudeln heißt, wenn man jedenfalls dem Google-Übersetzer trauen will, Lazánia (in lateinischer Lautung). Und die Manufaktur Terpnon, deren Produkte in unserer Region von der Honig & OlivenWelt vertrieben werden, sind ein Beispiel dafür, dass mediterrane Lebensart auch in Hellas zu Hause ist. Kulinarisch38 probierte die handgefertigte »Bunte Mischung« Striftaria und war begeistert. Diese traditionellen Teigwaren, übrigens ohne Milch und Eier, dafür mit frischem Gartengemüse hergestellt, mögen etwas teurer als gewöhnlich sein. Aber bei der Verarbeitung kann man auf viele Zutaten verzichten – zum Beispiel auf Fleisch. Denn diese Pasta schmeckt tatsächlich schon so nach Mohrrübe, Roter Bete, Spinat und Tomaten. Häufig hat man bei bunten Nudeln nur den schönen Farbeindruck. Hier kommt der geschmackliche hinzu.

Leckeres aus Korinth

In der Nähe von Korinth haben engagierte Menschen einfach einmal einen Kontrapunkt zu Bankenkrise und wirtschaftlicher Agonie gesetzt. Wessen Heimat so von Klima und Boden verwöhnt wird, der hat Schätze, an denen das übrige Europa teilhaben sollte. Warum also nicht statt der üblichen schlechten Meldungen aus Griechenland zur Abwechselung mal gute Teigwaren?! Bei Terpnon achtet man in der Produktion auf Qualität und Regionalität der Zutaten. Das bedeutet eine freiwillige Begrenzung. Statt Massenware werden hier jeweils 5-kg-Chargen geknetet und schonend bei niedrigen Temperaturen getrocknet. Zeit ist eben nicht nur Geld, sondern auch Geschmack. Mit diesem Konzept kann man auf dem europäischen Markt bestehen.

Bei Teigwaren von Terpnon ist man mit wenig anderen Zutaten gut beraten

Denn die bunte Mischung zum Beispiel ist ein echter Renner. Wir haben die Nudeln nur kurz gegart. Und die ersten Teigwaren fanden gar nicht mehr den Weg in die Auflaufform. Mit ein bisschen Öl schmecken sie schon so vorzüglich. Im Sinne der Versöhnung über die Grenzen haben wir eine kleine Menge italienischer Marzano Tomaten aus der Dose mit etwas Zwiebeln und Oregano, Salz und Pfeffer sowie etwas Honig eingeköchelt und über die Nudeln gegeben. Darauf ein paar kleine Bällchen Mozzarella und geriebenen Parmesankäse. Dann für ein viertel Stündchen in den Ofen und genießen. Wie gesagt: Wenn man diese Nudeln verarbeitet, kann man mit allen anderen Zutaten sparsam sein. Sie sprechen für sich und beweisen: Pasta muss nicht unbedingt italienisch sein.

Diese Leckerei gibt’s in der Region hier:

Honig&OlivenWelt
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Hubertusweg 17
38533 Vordorf
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Internet: www.honigundolivenwelt.de

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