Die Lebkuchenbox aus Braunschweig

Posted on Nov 22 2014 - 4:23am by Andreas Molau

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Kulinarisch38 war bei der diesjährigen Vorstellung der Lebkuchenbox. Lebkuchen aus Braunschweig. Gut, dass diese Tradition wiederbelebt worden ist.

Gerold Lepper, Karsten Fucke, Therese Tutschek, Stefan Kretzschmar, Dorothee Schröder (v.l.n.r.)

Gerold Lepper, Karsten Fucke, Therese Tutschek, Stefan Kretzschmar, Dorothee Schröder (v.l.n.r.)

Wer von Lebkuchen spricht, denkt nicht sofort an Braunschweig. Noch nicht. Denn drei Bäcker aus der Löwenstadt arbeiten zusammen mit dem Stadtmarketing seit fünf Jahren kräftig daran, das Weihnachtsgebäck-Image der Stadt aufzubessern. Und zwar mit der Lebkuchenbox, die vor der Adventszeit zusammengestellt und bald angeboten wird. Wie sich das gehört nach Totensonntag. Ab dem 24. November können die Lebkuchen nach Braunschweiger Art bei der Touristeninfo an der Kleinen Burg sowie bei den teilnehmenden Bäckern erworben werden. Nach der Vorstellung und Verkostung der diesjährigen Gebäckspezialitäten kann man nur sagen: Das, was die Bäckereien Fucke, Kretzschmar und Tutschek da in ihren Backstuben zubereitet haben, eignet sich für die eigene Kaffeetafel genauso wie für ein Geschenk mit regionalem Bezug. Dass Lebkuchen in Braunschweig Tradition haben, macht die Leckerei sogar zum kulinarischen Botschafter.

Lebkuchenbox-2

Lebkuchen – früher ein Heilgebäck

Dass die Lebkuchentradition in der Löwenstadt wieder lebendig ist, ist indirekt ein Verdienst des Lebkuchenmuseums in Hamburg Altona. Die machten die Bäcker der Löwenstadt auf das schlummernde Backpotenzial in ihrer Stadt aufmerksam. Zusammen mit dem Stadtmarketing Braunschweig ging es nun darum, das Gebäck erneut auf dem Markt zu bringen. Früher galt es als Heil- und Arzneimittel. Kein Wunder also, dass eine Kreation aus der Lebkuchenbox Magenbrot heißt. Es sei darauf geachtet worden, erklärt Gerold Lepper vom Stadtmarketing der Löwenstadt, dass auf alte Rezepte zurückgegriffen wurde. Während Stefan Kretzschmar als Vertreter der ältesten Bäckerei in der Stadt über hundert Jahre alte Rezepte verfügt, interpretiert Karsten Fucke, dessen Bäckerei auch bereits auf mehr als ein halbes Jahrhundert Erfahrung in der Stadt zurückschauen kann, die üblichen Lebkuchenzutaten mit anderen, aber ebenfalls traditionellen Zutaten auch neu.

Routine in der Adventsbäckerei

Bis er dabei etwa eine gelungene Lebkuchenmischung mit der Mumme gefunden habe, hätte es eine Weile gebraucht, erzählt er bei der Pressevorstellung schmunzelnd. Nun sei jedoch Routine eingekehrt. Eine halbe Dekade ist schließlich auch schon eine ganz schöne Zeit. Stefan Kretzschmar ergänzt: Bei Naturprodukten müsse man sich ohnehin wieder jedes Jahr bei solchen Rezepten auf Überraschungen einstellen. Keine Kornernte ist so wie die vorige. Und das Getreide aus Weizen und Roggen hat nach dem Vermahlen Jahr für Jahr andere Eigenschaften. Neu und lecker ist eine Lebkuchenspezialiät, die von dunkler Schokolade umhüllt ist und innen durch einen Marzipankern saftig gehalten wird. Wenn man noch einmal fünf Jahre drauflegt, dann dürfen sich Nürnberg und Aachen auf Konkurrenz gefasst machen 😉 . Die belebt ja bekanntlich das Geschäft.

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