Revolution im Glas: Dr. Go und Wildfire Lime

Posted on Mai 1 2014 - 4:57am by Andreas Molau
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Waschbecken kann man austauschen. Getränke auch. Wie wär’s mit Dr. Go und Wildfire Lime“ width=“550″ height=“335″ /> Waschbecken kann man austauschen. Getränke auch. Wie wär’s mit Dr. Go und Wildfire Lime

Es gibt sie, die Alternative zur Orwell-Einheits-Brühe vom Weltmarkt. Dr. Go und Wildfire Lime sind gute Beispiele.

Jedes Mal die gleiche Frage: »Was können wir uns noch Schönes zu trinken holen.« Ein Gläschen Wein oder Bier passt immer. Abends auf dem Sofa oder an einem lauen Sommerabend im Garten. Weizen – mit oder ohne Alkohol – oder einfach nur mal eine Apfelschorle. Nachdem Kulinarisch38 mit Mirko Bode Revolutiondrinks kennengelernt hat, waren wir auch in der Provinz scharf drauf, was so in der großen weiten Welt getrunken wird. Und da es die Post gibt, haben wir uns ein Probierpaket schicken lassen. Darin ist so einiges, was die Frage aller Fragen beantworten hilft. Denn wer Coca Cola wie Pepsi gleichermaßen fad, wie klebrig und überflüssig findet, der kann auch Revolutionäres zu sich nehmen. Das gilt nicht nur für den bescheidenen Privatkonsumenten. Auch Gastronomen möchte man gelegentlich flehend zurufen: warum nur das immer Gleiche im Glas???

Zwei Vorschläge haben wir nach dem Testlauf schon im Blog-Gepäck. »Dr. Go« »geht« nicht nur. Diese Heidelbeer-Brombeer Limonade lässt die Kunstwässerchen der Global-Player ziemlich alt aussehen. In der Hauptstadt gibt es den erfischenden Trunk bereits in 100 Szene-Location und würde sich in der Kulinarisch38-Zone ebenfalls bestens machen. Im heimischen Kühlschrank wie auf der Getränkekarte des Lieblingscafés. Der trendige Begriff »fernperlig« passt für diese Erfrischung, die mit Koffein aus der Kaffeebohne und Guaranasamen auch noch belebend ist. Wir lernen vom Hersteller: Die Mischung beider Koffeinsorten wirkt langsamer und hält länger wach. Ebenfalls sehr erfreulich: Die Macher hinter »Dr. Go« befinden sich nicht in dem üblichen Zuckerrausch, und die Limonade schmeckt deshalb nicht impertinent süß. Davon kann man mehr haben.

Richtig »Bombe« ist überdies ein anderes Angebot: »Wildfire Lime«. Eine Limetten-Limonade mit einem Hauch Minze. Damit ist diese »Brause« tatsächlich so etwas wie der Mojito in seiner Gattung. Dass man bei der Gelegenheit ohne Alkohol auskommt, stärkt das gute Gewissen, ohne, dass der Geschmack darunter leiden müsste. Kalorienarm und isotonisch soll das Ganze auch noch sein. Allerdings ist sie zu schade, um sie nach dem Waldlauf direkt wegzuzischen. Etwas mehr Ruhe sollte man sich schon gönnen. Ob es das Gletscherwasser ist oder die guten Zutaten, die für das Geschmackserlebnis sorgen, ist an sich ziemlich unerheblich. Wichtig ist: Es gibt sie, die Alternativen zur Orwell-Einheits-Brühe. Vor allem in der Weltstadt Berlin. Aber eben auch bei uns. Und wer sich selbst begeistert, der kann vielleicht sogar seinen Wirt um die Ecke zur Getränke-Revolution anstiften.

Und bei Revolutiondrinks gibt’s den ganzen Spaß.

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