Es geht nicht ohne ihn zum Jahreswechsel: Der Berliner

Posted on Dez 28 2013 - 1:37pm by Andreas Molau
Bild: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Es geht nicht ohne ihn. Der Berliner ist, jedenfalls in unserer Region, ein Muss für den Jahreswechsel. Inzwischen gibt es den in Schmalz gebackenen Hefeballen in allen möglichen Variationen und Füllungen.

Erfunden wurde das beliebte Gebäckteil vermutlich von einem preußischen Zuckerbäcker im Jahre 1756. Dieser Zuckerbäcker wollte unter seinem König, Friedrich der Große, als Kanonier dienen. Er erwies sich aber als wehruntauglich.

Die Offiziere erkannten trotzdem seine Qualitäten und stellten ihn als Feldbäcker im Regiment ein. Der Mann war so froh, dass er zum Dank den „Berliner“ kreierte. Er formte die Hefeteigballen in Kanonenkugelform und buk sie – ein Backofen war auf dem Feld nicht vorhanden – über dem offenen Feuer in mit Fett gefüllten Pfannen.

Richtig beliebt wurde der Pfannkuchen aber erst Anfang des 20. Jahrhundert. Aus dieser Zeit sind auch die ersten Rezepte bekannt.

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