Gegessen wird, was Jahreszeit ist – der Chicorée

4. Januar 2014 von
Fruchtig nussig passt zum Chicorée. Bild: Heidrun Schneider  / pixelio.de

Fruchtig nussig passt zum Chicorée.
Bild: Heidrun Schneider / pixelio.de

Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Schon klar. Aber was kommt auf den Tisch? Der Trend der letzten Jahre, dass alles immer exotischer wird, kehrt sich schon wieder etwas um. Im Januar müssen es nicht unbedingt Erdbeeren sein. Und ob Tomaten wirklich in diesen Tagen gut schmecken, kann man sich auch fragen. Trendig ist die regionale Küche, die auf die Jahreszeit abgestimmt ist. Ganz hoch im Kurs steht da zur Zeit der Chicorée.

Der Chicorée hat einen weißen Spross und eine gelbe bis violettfarbene Blattrosette. Achtung: Dieser Salat gehört zwar zur Familie der Endiviensalate. Ist aber kein Kindergemüse, weil bitter. Wer sich an Bitterstoffe gewöhnt hat, wird dieses Gemüse mit einer würzigen Vinaigrette oder mit fruchtigen Aromen aber mit Leidenschaft genießen. Ziemlich gut macht sich der Chicorée, den man auf den hiesigen Wochenmärkten bekommt, auch in der Suppe.

Der Salat wird übrigens vielfach absichtlich unreif geerntet und angeboten. Im Kühlschrank reift er nämlich nach. Gerade jetzt im Januar gibt‘s ihn als Freilandware im großen Angebot. Deshalb sollte er auf den Tisch kommen. Frei nach dem Motto: Gegessen wird, was Jahreszeit ist.

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