Rumpsteak mit Kartoffel-Zwiebel-Gemüse

Ein schönes Rumpsteak ist eine feine Sache. Seit ich einen Kontaktgrill von Tefal stolz mein Eigen nenne, werden die sogar in schöner Regelmäßigkeit etwas. Dieses technisches Hilfsmittel „berechnet“ offenbar die Dicke des Grilligstes und zaubert das Rumpsteak so, wie ich es sonst nur von einem Steakhouse kenne. Das Rezept von Stackes-Seite, das wir heute hier präsentieren,  kann ich, wie den Tefal-Grill, nur wärmstens empfehlen.

4 Rumpsteaks
2 Esslöffel Olivenöl
750 g Kartoffeln
400 g Zwiebeln
4 Esslöffel Olivenöl
3 Esslöffel Currypulver
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, schälen und in etwa 3cm große Stücke schneiden. Zwiebeln abziehen, halbieren und längs in grobe Streifen schneiden. Olivenöl mit dem Currypulver gut verrühren. Kartoffel- und Zwiebelstücke hineingeben und gut durchrühren damit alles rings rum mit Curryöl überzogen ist. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und die Kartoffel-Zwiebelmischung darauf geben. Bei 180 Grad etwa 45 Minuten backen.

Von den Rumpsteaks den Fettrand alle 2 cm vorsichtig einschneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach 30 Minuten der Backzeit eine Eisenpfanne erhitzen. Olivenöl hineingeben und die Steaks von jeder Seite 1 Minute braten. Weiteres Backblech mit Alufolie auslegen und die Steaks darauf geben. Für etwa 7 Minuten in den Ofen geben. Steaks danach heraus nehmen und in Alufolie gepackt ruhen lassen. Kartoffel-Zwiebelgemüse auf vorgewärmte Teller geben und mit den Steaks anrichten.




Hähnchen mit Kräutern und Knoblauch

Bei dem Wetter reibt man sich wirklich verwundert die Augen. Es ist Mai, nicht November. Statt wohliger Wärme und blauem Himmel ist es trüb, grau und kalt. Aber es soll wärmer werden. Und wenn es draußen nicht so ist, wie man es sich wünscht, dann sollte man sich etwas für die Seele gönnen. Dieses Rezept von Matthias Stackebrandt alias Stacke ist so eines. Die mediterranen Kräuter machen dieses Hähnchen zu einem Hochgenuss. Dazu passt ein frischer Weißer, bei dem man dann schon mal vom Sommer träumen kann.

1 Hähnchen etwa 1,4 kg
Salz, Pfeffer
1 Bio – Zitrone
1 Bund glatte Petersilie
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Oregano
1 Zweig Salbei
3 Knoblauchknollen
100 ml Olivenöl

Zubereitung:

Hähnchen kalt abbrausen und trocken reiben. Mit Salz und Pfeffer innen wie außen würzen. 1 Zweig Petersilie, 2 dicke Scheiben von der Zitrone, Lorbeerblatt und Thymianzweig in die Bauchhöhle stecken. Von den Restlichen Kräutern die Blätter abzupfen und fein hacken. Knoblauchzehen herauslösen aber nicht pellen. Kräuter und Knoblauch mit dem Olivenöl mischen und in einen passenden Bräter füllen. Hähnchen hineingeben und im Bräter wenden bis das Hähnchen ringsherum mit Öl überzogen ist. Topf schließen und im Ofen bei 180 Grad etwa 1 ¾ Stunden schmoren. Ofen ausschalten und etwa 10 Minuten ruhen lassen. Hähnchen herausnehmen und servieren. Knoblauchzehen ausdrücken und das weiche innere auf Ciabatta Brotscheiben streichen und zum Hähnchen reichen.




Spargel – Crème brûlée mit Spargelsalat

Auch wenn man es noch nicht glauben mag bei den derzeitigen Temperaturen. Aber die Spargelzeit steht wirklich vor der Tür. Insofern passt das Rezept von Matthias Stackebrandt, der auf seiner Facebook-Seite Stackes-Seite immer wieder kulinarische Neuigkeiten auf dem Programm hat.

Spargel – Crème brûlée

200 g weißer Spargel
130 ml Milch
500 ml Sahne
Salz, Zucker
5 Eigelbe
brauner Zucker

Salat

600 g weißer Spargel
½ Bio Zitrone
40 g Butter
1 Päckchen Kresse
100g Feldsalat
30 g getrocknete Tomaten
2 Esslöffel Weißweinessig
6 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

Für die Crème brûlée den Spargel schälen, Enden abschneiden. Spargel in kleine Stücke schneiden. Sahne mit der Milch in einem breiten Topf einmal aufkochen. Spargel hinein geben und offen bei mittlerer Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen. Mit etwas Salz und 1 Prise Zucker würzen. Spargel im Topf fein pürieren und etwas abkühlen lassen. Eigelbe gut unter die Masse rühren und die Spargelmasse in Förmchen verteilen, diese auf ein tiefes Backblech stellen und das Backblech mit heißem Wasser bis zur Hälfte füllen. Förmchen im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad etwa 40 Minuten stocken lassen, herausnehmen und über Nacht kalt stellen.

Für den Salat den Spargel schälen und die Enden abschneiden. 2 Liter Wasser mit den Spargelabfällen, etwas Salz, Zitrone und der Butter aufkochen. Von der Kochstelle nehmen und 30 Minuten ziehen lassen. Spargel in etwa 5 cm lange Stücke schneiden. Fond durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen und aufkochen, Spargel hinein geben und kurz aufkochen lassen. Von der Kochstelle nehmen und 15 Minuten ziehen lassen. Spargel aus dem Fond nehmen und abtropfen lassen. Getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden. Feldsalat putzen, waschen und trocken schleudern. Essig und Öl gut verrühren, mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Feldsalat, Spargel- und Tomatenstücke in die Soße geben und vermischen. Auf Teller anrichten und die Kresse vom Beet darüber abschneiden. Braunen Zucker auf der Crème brûlée dünn verteilen und mit einer Lötlampe goldbraun karamellisieren. Sofort zusammen mit dem Salat servieren.




Paprikasuppe mit pikanter Einlage

Heute gibt’s eine leckere Paprikasuppe à la Stacke. Ein super Einstieg für ein Menü und in dieses sonnige Wochenende.

Bild: Stacke

Matthias Stackebrandt alias Stacke ist fleißigen Kulinarisch38-Lesern ein Begriff. Freunden des Schlossrestaurant Zentgraf in Gifhorn sowieso. Jetzt hat der Hobbykoch aus Leidenschaft sein Rezeptbuch für uns aufgeschlagen und stellt Leckereien aus seiner Küche vor. Den Anfang macht eine Paprikasuppe mit pikanter Beilage. Wir haben das Rezept gleich ausprobiert und waren begeistert. Als Begleiter gab es einen frischen Bardolino Chiaretto vom HARALD L. BREMER und – da wir gerade schon bei Empfehlungen sind – das sizilianische Landbrot von Mechau in Braunschweig. Aber der Fantasie, was die Begleiter angeht, sind bei dieser leckeren Vorsuppe keine Grenzen gesetzt.

3 rote Paprika
1 Metzgerzwiebel
1 kleine Kartoffel
1/2 Teelöffel Thymian gerebelt
Paprika edelsüß
Paprika Rosen scharf
Olivenöl
150 ml Weißwein
800 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
300 g Rinderhack
1 rote Peperoni
1 Knoblauchzehe
4 Stiele glatte Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel abziehen und in feine Würfel schneiden. Paprika waschen, vierteln, Kerne entfernen und dann grob würfeln. Kartoffel waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. 3 Esslöffel Olivenöl in einem Topf erhitzen, Gemüsewürfel im Öl glasig andünsten, mit 1 Teelöffel Paprika edelsüß und       ½ Teelöffel Paprika Rosen scharf bestäuben und kurz mitdünsten. Weißwein angießen, Thymian in den Topf geben und fast vollständig einkochen, danach Gemüsebrühe und Sahne angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei geschlossenem Deckel 25 Minuten köcheln lassen.

Knoblauchzehe abziehen. Peperoni entkernen und beides zusammen fein hacken. Von der Petersilie die Blätter zupfen und fein hacken.                              2 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Rinderhack schön braun anbraten. Knoblauch-  und Peperoni Würfel zum Hack geben und kurz mitdünsten. Mit beiden Sorten Paprika würzen.

Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren und durch ein Sieb in einen anderen Topf streichen. Erhitzen und mit beiden Sorten Paprikagewürz, Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit Speisestärke ein wenig binden.

Petersilie unter das Hack mischen.

Suppe in vorgewärmte Teller geben und die Hackmischung portionsweise hineingeben.

Dazu passt ein Ciabattabrot.

Hier findet man Stackes-Seite auf Facebook.




Hähnchenbrustfilet mit Noilly-Prat-Sauce

Kennt Ihr das auch? Manchmal muss es schnell gehen. Oder man hat einfach keine Lust mehr. Ein langer Arbeitstag. Nieselregen wie heute. Nebenbei ohne Ende. Selbst zum Restaurant möchte man den Weg nicht mehr nehmen.

Lieferservice ist die eine Möglichkeit. Nur im ersten Augenblick reizvoll. Fertiggerichte. Na ja. Aber wenn man schon nicht alles selbst machen möchte. Einige Komponenten gehen schon mal vorbereitet. Klöße zum Beispiel. Klar: Selbstgemachte sind natürlich besser. Aber ausnahmsweise geht genauso die Fertigvariante. Die Zutaten für unser Hähnchenbrustfilet mit Noilly-Prat-Sauce sind jedenfalls schnell zusammen. Und mit dem französischen Wermut wird dieses schnelle Essen zum passenden Trost für alle Unbilden, die man an so einem Tag erleben kann.

Für 4 Personen:

 

4 Hähnchenbrustfilets
200 ml Sahne
3 Teel. Getrocknete Frühlingszwiebel
2 Teel. Getrocknete Tomatenflocken
2 Teel. Getrockneten Bärlauch
3 Spritzer Worcester Sauce
Salz und Pfeffer
50 ml Noilly Prat
750 g grüne Bohnen
4 Thüringer Klöße
Ofen auf 120°C vorheizen. Hähnchenbrustfilet in einer Pfanne scharf anbraten und in einer feuerfesten Form für ca. 30 Minuten fertig garen. Den Bratenansatz mit Sahne und den Noilly Prat ablöschen, würzen und alles etwa um 1/3 ein reduzieren lassen.  Währenddessen die Bohnen in Salzwasser garen. Heute habe ich mal Bohnen aus dem Tiefkühlfach genommen. Auch die Klöße habe ich mal als Fertigprodukt genommen und nach Anleitung gar ziehen lassen.




Braunkohl klassisch, als Fast Food und mal anders…

Von Sam Harvey

Wenn ich mich manchmal so im Spiegel betrachte, frage ich mich, ob professionelles Schlemmen überhaupt gut für mich ist. Aber wenn mein Kumpel Andreas mich bittet, überlege ich nicht lange. Außerdem ist es doch so, dass der Braunkohl irgendwie auch ein Markenzeichen des Winters ist. Nicht nur bei uns in der Region. Ja und der Bauch kommt ja sowieso vom Bierchen, rede ich mir einfach mal ein…

Bild: Jailhouse Cooking

Zufälligerweise steht das nächste gemeinsame Essen mit meinen Freunden aus der Knobelrunde an. Alle paar Monate, wenn die Knobelkasse gefüllt ist, lassen wir es uns gut gehen. Es wird alles getestet, die griechischen Restaurants der Stadt, Pizza essen waren wir auch schon und es stehen regelmäßig saisonale Gerichte auf dem Programm. Uns zieht es zum gemeinsamen Braunkohlessen in die Schloß Schänke hier in Wolfenbüttel, ein wunderbares Speiselokal im Zentrum von Wolfenbüttel. Im Sommer kann man es sich mit einem frisch gezapften Bier auf der Terrasse gemütlich machen und den Ausblick auf das Wolfenbüttler Schloss genießen.

Wir wählen alle dasselbe, den Braunkohl mit Kassler und geräucherter Bregenwurst. Meine Freunde bestellen sich Bratkartoffeln dazu, ich nehme die Salzkartoffeln als Beilage. Das Fazit fällt kurz und knapp aus: absolut weiter zu empfehlen! Die Bregenwurst sowie die Kasslerscheibe sind schön deftig, saftig, einfach lecker. Meine Salzkartoffeln auf den Punkt gekocht und der Braunkohl, ja der ist wirklich grandios. Kräftig und mächtig, genau das richtige zu der Jahreszeit. Ein großes Lob an das Küchenteam um Thomas Pirch, der mir ein paar Tage später steckt, dass dies ein altes Rezept von seiner Mutter sei. Ich finde, er macht es genau richtig und ändert rein gar nichts an der Zubereitung. Satt, richtig satt und zufrieden machen wir uns auf den Weg zum Kneipensport, knobeln. Einen Tag später überlege ich, wann ich nochmal in die Schloß Schänke einkehre, um erneut eine Portion von dem Braunkohl zu essen. Ich denke, das sagt alles.

Braunkohl, die Zweite!

Thorsten Nowak von Jailhouse Cooking kocht für einen guten Zweck. Bild: Jailhouse Cooking

Braunkohl die Zweite! Diesmal schenke ich mir eine ganz besondere Variante von diesem Wintergericht zu meinem Geburtstag. Heute schlendere ich in den Klosterhof. Dort findet am Wochenende ein kleiner Weihnachtsmarkt abseits von dem am Stadtmarkt statt. Hier steht Thorsten Nowak von Jailhouse Cooking an der Platte und bietet zwei Varianten seines mittlerweile berühmten Braunkohlburgers an. Ein Besuch ist längst überfällig. Wir treffen uns regelmäßig, tauschen uns aus. Er war auch schon mehrfach bei mir futtern. Jetzt bin ich mal an der Reihe. Dies ist aber alles andere als ein Pflichtbesuch. Ich sehe es eher als ein »Schlemmen für den guten Zweck« am. Denn was viele nicht wissen: Thorsten steht unentgeltlich dort in seiner Freizeit und verkauft seine Burger für einen guten Zweck. Toll! Guter Zweck, kleiner Plausch mit meinem Kumpel und wie sich herausstellen soll, ein ganz tolles Essen auf dem liebevoll dekorierten Klosterhof. Da macht man doch gerne mit und das alles an meinen Geburtstag. Leider bin ich zeitlich etwas kurz gebunden, also lasse ich mir den Braunkohlburger einpacken. Ein paar Minuten später wird ausgepackt und gegessen. Das Roggenbrötchen ist herzhaft gefüllt mit einer Kasslerscheibe, dem leckerem Braunnkohl, einem Spritzer Senf, der den gewissen Pfiff in das ganze bringt. Besonders gefällt mir die Scheibe von der Bregenwurst, die sich Thorsten extra von dem Metzger seines Vertrauens zubereiten lässt. Es schmeckt wunderbar, jetzt weiß ich warum sich dieser Burger zurecht so rum spricht. Zusammenfassend kann ich sagen, lecker, regional, für einen guten Zweck, eine Bereicherung für Wolfenbüttel. Punkt! Naja, nicht ganz. Ich hoffe das Thorsten seinen leckeren Braunkohlburger auch nächstes Jahr zu Weihnachtszeit anbietet, auch dann werde ich zur Stelle sein.

Inspiration für die eigene Küche

Ein paar Tage sind vergangen, total leckerer Braunkohl in der Schlossschenke und der tolle Braunkohlburger von Thorsten! Na gut ihr beiden, jetzt muss ich mir etwas einfallen lassen. Spontan kommt mir die Idee. Einen Braunkohlauflauf, das wäre doch was. Dann legen wir mal los und das ohne viel Schnick-Schnack, gerne auch für Zuhause zum Nachkochen. So geht’s: Ihr bereitet einen Kartoffelstampf nach eurem Geschmack zu. Ich gebe immer noch rote Zwiebeln und Karotten dazu und zerstampfe anschließend die Masse. Das wird in eine Auflaufform gedrückt, cirka Daumendick. Darüber kommt eine weiche Bregenwurst, frisch oder geräuchert. Das entscheidet ihr. Ich empfehle die Bregenwürste von der Fleischerei Heine, die schmecken nicht nur ausgezeichnet, sondern eignen sich für die Zubereitung des Auflaufs hervorragend. Darüber den Braunkohl nach eurem Rezept, das ganze wird mit herzhaften Cheddar gratiniert, fertig! So einfach, so lecker und nicht ganz so mächtig. Wer keine Lust hat selber zu kochen, der weiß jetzt wo es Braunkohl in den verschiedensten Ausführungen gibt. Ob klassisch, als Fast Food oder als Auflauf. Guten Appetit und ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich Euch……

Sam zaubert leckere Sachen in seinem Börgerbüro im Slims Irish Corner.




Dubris Spitzbübchen für den dritten Advent

Für eine Keks- oder Plätzchenbackaktion ist es (fast) nie zu spät. Und vor weihnachten ist das besonders schön. Plätzchen backen ist ein kommunikativer Akt, den man mit Kindern oder Partner zelebrieren kann. Mit allem, was dazu gehört. Jetzt vor Weihnachten mit der entsprechenden Musik, mit Teig probieren und der kindlichen Neugierde, wenn die Bäckerinnen und Bäcker erwartungsvoll vor dem beleuchteten Backofen darauf warten, dass die Freude fertig ist und man genussvoll das erste Plätzchen, noch warm probieren kann. Wir haben ein wunderbares Rezept von Dubravka Topcic und ihrem Blog Dubris Cooking. Die leckeren Teile heißen Spitzbübchen – sind aber Geschlechter unabhängig naschbar. Und nun. Viel Spaß beim Kochen. Und ein Dankeschön an Dubri…

Bild: Dubris Cooking.

Bild: Dubris Cooking.

Dubris Spitzbübischen

Für den feinen Teig benötigen wir ca. 60 Minuten und folgende Zutaten:
120 g Butter (kalt)
150 g gemahlene, blanchierte Mandeln
120 g gesiebter Puderzucker
Wenig Salz
145 g Weizenmehl
2 Eier (M)
½ TL Backpulver (auch gesiebt)
Aus allen Zutaten rasch einen feinen Teig verkneten und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Aus dem Teig schöne Plätzchenformen stechen. Denken Sie daran, dass jedes Plätzchen aus 2 Teilen besteht – einem unteren Teil (ohne Loch) und einem oberen, gelochten Teil. Diese werden später zusammengesetzt.

Für die Füllung:
Ca. 200 g feine Himbeermarmelade (ich empfehle die besonders leckeren Sorten von Carolas Fruchtaufstrich).

Auf je einen unteren Teil kommt eine TL-größe Menge Himbeermarmelade darauf. Darauf wird ein gelochter Teil gesetzt. Schön über Nacht kalt stellen und am nächsten Tag ausgiebig mit dem Puderzucker bestäuben.
Platzieren Sie die Plätzchen auf einem schönen Teller; dekorieren Sie den Tisch und lassen Sie sich von der Weihnachtszauber tragen.




Burger-Buns selbst gemacht

Keine Angst vor Hefe. Und das Hamburger-Brötchen selbst gemacht (oder für Profis und Kenner Uns 😉  Ein bisschen schwierig ist es mit der Wärme schon – im Zweifel lieber zu kühl als zu heiß. Aber da tastet man sich ran. Unsere Brötchen sahen am Ende jedenfalls nicht nur lecker aus. Sondern schmeckten auch so.

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Für 6 Burger-Buns benötigt man:

325 g Weizenmehl Type 405
30 g Butter, zimmerwarm
11 g Frischhefe
125 ml Milch
60 ml Wasser
1 Eigelb (Größe M)
1 EL Zucker
1/2 TL Salz

1 Eigelb
1 TL Milch
2 EL Sesam

Das Mehl in eine Schüssel geben und zur Seite stellen. Milch in einen kleinen Topf geben, zusammen mit dem Wasser erwärmen und wieder leicht abkühlen lassen. Die Mischung darf nicht heißer als 41°C sein, da ab 42°C Hefe beginnt abzusterben. Jetzt die Hefe und den Zucker in die Milch-Wasser-Mischung geben und alles unter rühren auflösen. Den Hefeansatz zusammen mit dem Ei, Salz und der Butter zum Mehl geben und alles in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten (ca. 5-6 Minuten), der aber noch etwas klebrig sein muss. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und den Hefe Teig ca. eine Stunde gehen lassen. Anschließend den Teig kurz durchkneten und in 6 gleichgroße Teile abstechen (ca. 90 g). Den Abgestochenen Teig in ca 2 cm hohe Kreise formen und auf dem mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen ggf noch etwas platt drücken. Das Backblech mit einem Geschirrtuch abdecken und die Brötchen nochmal ca 35 – 40 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180°C Umluft bzw. 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. Das Eigelb und die Milch verrühren und die Oberfläche der Buns komplett damit bestreichen. Mit Sesam bestreuen und für ca 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Wenn Ihr tolle Burger-Rezepte sucht, solltet ihr unbedingt auf dem Blog Jailhouse Cooking schauen. Kulinarisch38 berichtete

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Hamburger-Patty selbst machen

Ein Patty ist eine Frikadelle. Klingt nur nicht so hip. Burger essen ist eine feine Sache. Ihn selbst machen, lohnt aber auch einmal. Heute fangen wir mit dem Fleisch an. Das nächste Mal geht’s dann um die Brötchen. Die heißen natürlich auch viel schöner… 😉

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Für 6 Pattys

660 g Rinderhackfleisch aus der Schulter

1 kleine rote Zwiebel, fein gewürfelt

2 EL Ketchup

3 TL Worcestersauce

1 1/2  TL grobes Meersalz

¼ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Alle Zutaten vermengen und die Pattys in einer Hamburgerpresse formen. Natürlich kann man sich auch das Rindfleisch aus der Schulter im Ganzen kaufen und durch die feine Scheibe des Fleischwolfes drehen (ggf. auch 2 mal durchdrehen!) Die Pattys auf dem Grill oder in einer beschichteten Pfanne fertig braten. Wie man den Burger belegt, ist jedem selbst überlassen. Ich mag es am liebsten mit Ketchup, Joppiesauce, Salat, Tomate und etwas gebratenen Bacon. Aber da gibt es so viele Möglichkeiten!

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Hamburgerpresse

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Ein Beispiel für ein köstlichen Hamburger




Strammer Hahn auf Salatbett mit Honig – Senf Dressing

Dass der Begriff »Strammer Max« eigentlich ziemlich anzüglich ist, dürfte den meisten nicht so geläufig sein. Ansonsten fiele er wohl unter den Jugendschutz. Man hielt dieses besonders kräftig belegte Brot offenbar für potenzfördernd, sodass mit der Bezeichnung nicht das Bot, sondern des Mannes wertvollstes Teil gemeint war… Als kulinarische Einrichtung ist er der Inbegriff für Hausmannskost. Nichts geht leichter zu zaubern, etwa nach einem Kneipenbummel, als ein belegtes Brot mit Schinken und Spiegelei. Unser »Strammer Hahn« ist etwas aufwendiger, dafür aber geschmacklich ein Erlebnis. Er lohnt sich — ganz egal, was man anschließend vor hat… 😉

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Für 4 Personen

4 Hähnchenbrüste
4 Scheiben Vollkornbrot
1/2 Salatgurke
200 g Cherrytomaten
1 Avocado
Zitronensaft
3 Eßl. Mayonnaise
3 Eßl. saure Sahne
2 Eßl. mittelscharfen Senf
2 Eßl. Honig
4 Eier
Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

Graubrotscheiben toasten. Gurken schälen und in langen Streifen schneiden.Tomaten waschen und vierteln. Die Avocado auslösen, in Scheiben schneiden und anschließend mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Saure Sahne und die Mayonnaise in ein Gefäß geben. Senf und Honig dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hähnchenbrust mit dem Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen und kurz goldgelb anbraten. Dann in einem geschlossenen Topf die Hähnchenbrust in den 170 C° vorgeheiztem Backofen fertig garen. In der Zwischenzeit das Brot auf die Teller legen und erst die Avocadoscheiben, dann die gurkenstreifen und zum Schluss die Tomaten darauf anrichten und jede Lage mit dem Honig-Senf-Dressing beträufeln. Ca. 5 Minuten vor Ende der Hähnchenburstgarzeit, die Spiegeleier in Pfanne braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Die fertigen Hähnchenbrüste auf den Salat legen, mit etwas Dressing beträufeln und zum Schluß das Spiegelei auf die Hähnchenbrust drappieren.

 

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