Kulinarische Erinnerungen an Urlaubstage

Posted on Dez 10 2014 - 4:04am by Andreas Molau

Mit dem Online-Kochbuch »Schmackhafte Erinnerungen« des Reiseanbieters Bravofly kann man sich ab sofort den Urlaub nachkochen.

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Wenn die Tage bis zur Sonnenwende immer kürzer werden, dann hat man Zeit, mit der Familie zusammenzusitzen. Dabei kann jeder das Jahr Revue passieren lassen. Da gibt es die hochoffiziellen Rückblicke mit den Stars und Sternchen. Viel wichtiger aber die eigene Reflexion. Bilder sind in unserem Kopf als Schatz vergraben. Und auf Handy oder Fotoapparat festgehalten. Manche pflegen noch das alt hergebrachte Fotoalbum, entwerfen Fotobücher oder sitzen vor Computer oder Smartphone, um sich an die Geräusche, an die Gerüche des Urlaubs zu erinnern. Das Visuelle hat man auf Papier oder der Festplatte gebannt. Was Geschmack und Geruchssinn anlangt, so gilt es, sich auf das Gedächtnis zu verlassen. Und natürlich sind es vor allem kulinarische Streifzüge, die man mit den vergangenen, unbeschwerten Tagen verbindet. Klar, der Euro sitzt in den Ferientagen etwas lockerer. Da probiert man vielleicht einmal mehr ein Restaurant aus, als zu Hause.

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Die Lust auf Zitrusfrüchte

Es gibt Geschmackseindrücke, die man sich wieder hervorzaubern kann. Wenn das passende Rezept vorhanden ist. Schließlich ist es ein Vorzug unserer Tage, dass alle möglichen Spezialitäten in der Region zu haben sind: ob es sich nun um spanische, italienische, türkische oder exotischere Herkunftsländer handelt, denen man kulinarisch nachspüren möchte. So richtig neu ist das nicht. Der alte Preußenkönig Friedrich der Große ließ sich bereits aus fernen Ländern Zitrusfrüchte herbeischaffen. Wenn er sonst sparsam war. Diesen Genuss wollte sich der Monarch nicht entgehen lassen.Vor 200 Jahren wurde das Ferne auch für das Bürgertum greifbarer. Selbst in Städten wie Braunschweig, Wolfenbüttel oder Goslar gab es mindestens einen Kolonialwarenhändler, der sich auf die Einfuhr besonderer Spezialitäten verstand. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die Deutschen einiges nachzuholen. Sie reisten nicht nur immer weiter weg, sondern nahmen sich vor allem Rezepte mit nach Hause, die den heimischen Kochtopf bereicherten.

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Die Welt rückt zusammen

Heute ist die Welt enger zusammengerückt und die Menschen aus den verschiedenen Kulturen bieten ihre Waren und besonders die Erfahrungen selbst bei uns feil. Oder man bestellt sich die Dinge aus dem Internet. Es ist deshalb eine gute Idee, dass der Reiseanbieter Bravofly gemeinsam mit einigen internationalen Restaurants ein Kochbuch zusammengestellt hat, das eine Auswahl der leckersten Rezepte zusammenstellt. Da kann man etwa Frischen Kabeljau »al la plancha« mit mallorquinischen Relish nachkochen. Auf die Qualität der Kapern sollte der Feinschmecker achten und lieber in einen der spanischen Feinkostläden der Region gehen z.B. das Bom Dia in Wolfenbüttel.

Vorspeise aus Italien, Dessert aus Amerika

Das klassische Carpaccio aus Italien sollte man mit den gerösteten Pinienkernen probieren. Der Kuru Fasulye, ein Bohnentopf aus der Türkei, wärmt bei diesem kalten Wetter und tut gut. Wer in Berlin österreichisch essen möchte, geht ins Restaurant Brenner. In dem vorliegenden Koch wird das Geheimnis des Kalbstafelspitzes in Kürbiskernöl mit Wurzelgemüse und Kren, also Meerrettich, verraten. Das Gericht hat das Zeug zum Weihnachtsessen. Für Freunde der französischen Küche, die sich an Innereien heranwagen, sei das Kalbsherzbries empfohlen. Hellas bietet zum Beispiel Hackfleischbällchen mit Ouzo und Kreuzkümmel – ein Gericht aus dem Memminger Restaurant Arkadia. Amerikanisch kann man auch ein Festmahl genießen, mit dem New Yorker Blueberry Cheesecake mit Icecream. Das Beste: Dieses Kochbuch ist online und kostenfrei herunterzuladen. Damit lässt sich der winterliche Fotoabend passend kulinarisch begleiten.

Hier kann man die Rezeptsammlung »Schmackhafte Erinnerungen« von Bravofly herunterladen. Eine tolle kulinarische Erinnerung an Ihren letzten Urlaub.

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