Quiche Lorraine passt auch in der Kulinarisch38-Region

Posted on Feb 3 2014 - 4:19am by Florian Molau

Gut, Lothringer Specktorte klingt nicht so vornehm wie Quiche à la Lorraine. Ist aber das Gleiche. Es soll ja Menschen geben, die sich so etwas aus der Tiefkühlung holen. Man kann aber auch selbst den Ofen anschmeißen. Quiche ist übrigens eine Ableitung aus dem lothringischen Kichel, also Kuchen. Solch herzhafte Tartes oder Pies isst man in ganz Europa gern, also auch in der Kulinarisch38-Region. Und mit dem nachfolgenden Rezept kann nichts schief gehen. Zu dem Ganzen passt ein kühler elsässischer Riesling.

Für den Boden:

300 g Mehl
1 Ei
150 g Butter
Salz, Erbsen oder Linsen zum Blindbacken

Für den Belag:

300 g Frühstücksspeck
6 Eier
½ l Schlagsahne
300 g Emmentaler
1 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer und Muskatnuss frisch gerieben

Mehl auf die Arbeitsfläche schütten, eine Mulde hineindrücken. Ei in die Mulde geben, Salz und Butterflöckchen auf dem Rand verteilen. Alles zu einem glatten Teig verkneten, abdecken und 30 min. kühl stellen. Nun 2/3 des Teiges rund ausrollen, auf den Boden einer Springform (26 cm Durchmesser) legen. Restlichen Teig zu einer Rolle formen, als Ring in die Form legen und so hoch drücken, dass nur 1 cm vom Rand freibleibt. Ein rundes Stück Pergamentpapier (36 cm Durchmesser) in die Form legen, Linsen darauf verteilen.

In den vorgeheizten Ofen auf der mittleren Einschubleiste 15 min. vorbacken. Frühstücksspeck fein würfeln. Eier, Sahne, Salz, Pfeffer und Muskatnuss verquirlen. Käse grob raffeln. Linsen und Papier aus der Form nehmen. Nacheinander die Hälfte vom Speck, vom Käse und von der Eiersahne auf den Boden geben, das Ganze wiederholen. Quiche im vorgeheiztem Ofen auf 175 Grad auf der 2. Einschubleiste 70 min. backen, noch 10 min. im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen. Mit Schnittlauch bestreuen und warm servieren.

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Quiche Lorraine

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