Rhabarbersirup als Familienevent

28. Juni 2014 von

Rhabarbersirup

Rhabarbersirup ist leicht herzustellen, schmeckt gut und ist im Entstehungsprozess ein kommunikatives Event. Es gibt also keinen Grund, ihn nicht zu machen.

Das kommende Regenwochenende kann man bestens dazu nutzen, um einzukochen. Der Garten gibt zurzeit in Hülle und Fülle. Und wer selbst kein Grundstück hat, der findet bestimmt den einen oder anderen Bekannten, der allmählich nicht mehr weiß, wohin mit den ganzen Früchten. Sirup ist eine feine Sache. Schmeckt gut, sieht schick aus und erinnert auch in späteren Tagen an die Sommerpracht. Besonders gut kann man jetzt die letzte Rhabarberernte in die Flasche bringen. Das Gemüse hat einen charakteristischen Geschmack, der sich super im Glas macht. Aufgegossen mit Mineralwasser und einen Spritzer Limettensaft lässt man dafür jede gekaufte Limonade stehen.

Und so geht’s mit dem Rhabarbersirup

Die Herstellung dauert maximal dreißig Minuten. 1 kg Rhabarber ergibt ca. 0,7 Liter Sirup. Er muss nur geputzt und geschnitten werden – nicht geschält – und ab in den Dampfentsafter. Pro Liter Saft sollte man, je nach Geschmack, 600 bis 800 g Zucker zugeben. Der kommt zu dem gewonnen Saft, wird einen Augenblick aufgekocht und wenn nötig abgeschäumt. Als Flaschen kann man Halblitergebinde einer norddeutschen Brauerei mit Bügelverschluss verwenden. Wer es schicker haben will, kauft einfach etwas Hübsches oder nimmt alte Twist-Off-Flaschen. Letztere stellt man so lange auf den Kopf, bis sie abgekühlt sind. Einkochzeit ist übrigens eine prima Möglichkeit, unkompliziert ins Gespräch zu kommen. Ob man nun die Schwiegermutter mal einlädt zum Putzen oder die eigenen Kinder, Ehemann oder Ehefrau motiviert. In geschäftiger Runde lässt sich gut reden. Da vergehen sogar Sommertage, die keine sind.

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