Frühlingsbote: Bärlauchpesto mit Petersilie

Wir begrüßen die ersten Frühlingstage mit einem feinwürzigen selbst gemachten Bärlauchpesto, das richtig gute Laune macht.

Baerlauchpesto

Die Sonne kommt in diesen Tagen endlich heraus, die Wärme und damit auch die Pflanzen. In unseren Wäldern zum Beispiel Bärlauch. Dort wo das Kraut gedeiht, verbreitet sich jetzt schon ein würziger Knoblauchgeruch. Bärlauch schmeckt nach Frühling. Mit seinem leichten Knoblaucharoma eignet er sich frisch gehackt zum Würzen. Wir haben ein Pesto zubereitet, mit dem man richtig viel Schwung bekommt. Leckere Pasta, ein knackiger Salat und ein fein moussierender Weißwein dazu, und das Glück ist perfekt. In Gebieten, die nicht unter Naturschutz stehen, darf man Bärlauch zu privaten Zwecken sammeln. Das lohnt sich aber nur bis zur Blüte. Danach verlieren die Blätter an Aroma.

 Für ca. 8 Portionen:

100 g Bärlauch
2 Töpfe Petersilie
70 g Parmesankäse
50 g Pinienkerne
ca. 200 ml Olivenöl
Salz

  1. Vom Bärlauch die Stiele entfernen
  2. Petersilie abschneiden und mit dem Bärlauch in ein hohes Gefäß geben
  3. Parmesankäse fein reiben und zu Bärlauch geben
  4. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten,abkühlen lassen und in das Gefäß geben
  5. Olivenöl und etwas grobes Meersalz dazugeben
  6. Alles mit einem Zauberstab pürieren – FERTIG

Passt z.B. zu Nudeln, Fleisch, ins Salatdressing zum Würzen




Gnocchi mit Salsa di pomodoro con burro e cipolla


Klar, Nudeln mit Tomatensauce sind der Renner. Nicht nur bei Kindern. Aber diese Variante wird auch Kartoffelskeptiker überzeugen, die prinzipiell zu Pasta greifen. Gnocchi kann man falsch aussprechen, aber kaum falsch zubereiten. Wenn man auf ein paar Kleinigkeiten achtet. Schauen wir aber zunächst auf die Tomatensauce. Dies ist die einfachste Sauce von allen. Keine andere schmeckt so rein und unwi­derstehlich.

Für 4 Personen (Vorspeise) bzw 2 Personen zur Hauptspeise nehmen wir

500 g Flaschentomaten aus der Dose, kleingeschnitten, mit Saft
75 g Butter
1 mittelgroße Zwiebel
frisch geriebener Parmigiano Reggiano zum Servieren
Salz

Die vorbereiteten frischen oder Dosentomaten in einen Topf geben, Butter, Zwiebel und Salz hinzufügen und das Ganze im offenen Topf 45 Minuten sehr schwach, aber stetig köcheln lassen, bis das Fett sich von den Tomaten absetzt. Gelegentlich umrühren.

Größere Tomatenstücke im Topf mit dem Rücken eines Holzlöffels zerdrücken. Mit Salz abschmecken. Die Zwiebel entfernen und die Pasta in der Sauce wen­den. Sofort mit dem Parmesan servieren.

Anmerkung: Die fertige Sauce kann eingefroren werden. Die Zwiebel vor dem Ein­frieren entfernen.

 

Kartoffelgnocchi

Gnocchi di patate

Gnocchi roh-web

Mit den Gnocchi kann man, wie gesagt, kaum etwas falsch machen. Wenn man auf ein paar Kleinigkeiten achtet: Zum Beispiel nicht zu oft mit der Gabel beim Kochen in die Kartoffeln pieken. Die werden sonst matschig. Dann, die Knollen müssen heiß passiert werden. Und die Mehlmenge, ja, die muss man ein wenig ausprobieren. Der Kartoffelteig muss weich und glatt sein, aber noch ein wenig klebrig.

Der ausgerollte Kartoffelteig wird in Stücke geschnitten, so groß wie man die Gnocchi haben möchte. Jedes einzelne Gnocco wird nun noch mit der Gabel bearbeitet. Kleine Furchen sorgen dafür, dass mehr Sauce aufgenommen werden kann. Gut, das ist etwas kniffelig. Aber man kriegt das hin. Mit Ehepartner und oder Kindern, kann das Ganze sogar recht vergnüglich werden.

Man drückt den Gnocco kurz auf die Zinken der Gabel, und zwar am Ende der Gabel zu den Spitzen hin. Nicht quetschen, sondern eher schnippen. Die Teigstückchen fallen dann im Idealfall auf die Arbeitsfläche. Vielleicht nicht beim ersten Mal. Aber auch die Fehlversuche können Freude machen. Gnocchi ins kochende Salzwasser – nicht alle auf einmal –, bis sie aufsteigen und dann noch zehn Sekunden weiter kochen lassen. Sollte der Teig beim Kochen auflösen, kann man die Masse noch mit einem Ei binden.

Hört sich schwerer an, als es ist. Nur Mut!

Für 4 Personen (Vorspeise) bzw 2 Personen zur Hauptspeise

675 g festkochende Kartoffeln
170 g Mehl

 Hier gibt es das Rezept zum Download

Gnocchi-web

 

 




Aïoli – eine kulinarische Flucht aus dem fiesen, nasskalten Wetter der Region

Aioli-web2

Richtig knofig, richtig lecker. Genau das Passende für‘s anstehende Wochenende. Alioli ist ein echter Exportschlager aus dem sonnenverwöhnten Spanien und ein Rezept mit Tradition. Die kalte Knoblauchcreme bereitet man im Mittelmeerraum seit fast 1.000 Jahren zu. Auch zwischen Harz- und Heideland ist sie längst heimisch geworden. Und die Mühe, die Creme selbst anzurühren, lohnt sich auf alle Fälle. Ob zu Garnelen, Fisch, Kotelett, Raclette, Fondue zu Fischsuppen oder einfach nur als Vorspeise mit Brot und Oliven. Aioli ist die preiswerte Urlaubsvariante – eine kulinarische Flucht aus dem fiesen, nasskalten Wetter der Region.

Zutaten:

1 ganz frisches Bioei
je 1 Teelöffel Zitronensaft,
Kräuteressig, Dijonsenf mit Honig
250 ml Keimöl
Fleur de Sel, weißer Pfeffer
2 hartgekochte Bioeier
2 Knoblauchzehen

Aioli-web

Alle Zutaten außer die hartgekochten Eier und die Knoblauchzehen in ein hohes Gefäß geben und alle Zutaten mit den Zauberstab verquirlen, bis  die Zutaten emulgiert sind. Fertig ist die Grundmayonaise für die Allioli.  Den Knoblauch sehr fein hacken bzw. durch die Knoblauchpresse drücken. Die gekochten Eier vierteln, mit dem Knoblauch in die Mayonnaise geben und alles noch mal mit dem Zauberstab pürieren.

Das Rezept hier herunterladen




Italienische Grillmarinade

393111_web_R_K_B_by_Jürgen Nießen_pixelio.de

14 Esslöffel Olivenöl

1-2 Knoblauchzehen

1 kleine Zwiebel

1 Teelöffel Paprikapulver (edelsüß)

7 Esslöffel Ketchup

4 Teelöffel ital. Kräuter getrocknet

Salz, frisch gemahlenen Pfeffer

Olivenöl und Ketchup in eine Schüssel geben, den Knoblauch abziehen und durch eine Knoblauchpresse pressen. Zwiebel abziehen und zu kleinen Würfeln verarbeiten. Alles miteinander gründlich verrühren. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Die Marinade in einen Gefrierbeutel geben und das Grillgut wie Koteletts, Steaks oder Schnitzel einlegen.  Mehrere Stunden marinieren lassen (besser über Nacht) und dabei den Beutel mehrfach durchkneten, um die Marinade verteilen.

Bildquelle: Jürgen Nießen  / pixelio.de




Vanille-Sirup

2013-05-20 13.06

1 Vanillestange

300 ml Wasser

170 g Rohrohrzucker

2 EL Weinbrand (für Geschmack und Haltbarkeit, wenn der Sirup nicht für Kinder ist)

Zubereitung:

Die Vanillestange aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Die Stange in 3 Teile schneiden. Zusammen mit dem Wasser in einem kleinen Kochtopf aufsetzen und etwa 10 Minuten lang einkochen lassen, bis das Vanillewasser etwa auf die Hälfte reduziert ist. Die Vanillestange herausnehmen. Den Zucker zugeben und darin auflösen lassen. Nochmals aufkochen, dann vom Herd nehmen und den Weinbrand zugeben. Sofort in ein oder 2 Fläschchen füllen und verschlossen auf den Kopf stellen. Nach dem öffnen im Kühlschrank aufbewahren. Ergibt ca. 250 ml.




Tzatziki

Rezept des Monats Januar 2013

Bildquelle: Robert Kindermann / Wikipedia

Tzatziki

1 kg Naturjoghurt
(am liebsten griechischen oder griechischer Art. Gibt es inzwischen in vielen Supermärkten. Z.B. der von Weideglück ist günstig und lecker. Dabei kann man auch den fettreduzierten nehmen, aber der „richtige“ schmeckt besser. 😉 )
1 Gurke
2 Knoblauchzehen
ca. 1 EL Brandweinessig
Salz

Die Gewürze und den zerquetschten Knoblauch in den Joghurt geben.
Die Gurke in kleine Würfelchen schneiden (ca. 0,5 cm) und dazu geben.
Es kann sein, dass man vor dem Verzehr noch mal nachwürzen muss, wenn die Gurken schon eine Weile drin sind. Manche geben die Gurke erst kurz vor dem Verzehr dazu.

Dieses Rezept, ist ein altes Familienrezept!

Bildquelle: Robert Kindermann/ Wikipedia




Kulinarisch38 im Orient

Orientalischer Feta mit Datteln

Hier, wie auf Facebook versprochen, die Rezepte von letzten Kulinarisch38 Kochevent. Zu den Vorspeisen und Hauptgerichten haben wir Fladenbrot gereicht.

Vorspeise:

Orientalisches Backofengemüse mit einem Minzjoghurt

Orientalischer Feta mit Datteln

Babganoush

Zucchinimus mit Schafskäse

Hauptgericht:

Lamm mit Feigen und Honig

Hähnchentagine mit Trockenpflaumen und Honig

Dessert:

Zimtcreme mit Gewürzorangen

Die Rezepte stammen von Chefkoch, Essen und Trinken

Bildquelle: Kulinarisch38




Rezept des Monats Oktober 2012

Jägersauce

500 g Champignons oder andere Pilze 1 Zwiebel 50 g gewürfelten Speck ½ l Hühnerbrühe 200 ml Sahne 150 ml Portwein 2 Eßl. Tomatenmark 2 Eßl. Worcestersoße

Olivenöl, Salz, Pfeffer und Petersilie Zwiebeln würfeln, mit Speck und den geviertelten Pilze gold- braun in etwas Olivenöl anbraten. Tomatenmark hinzugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Portwein ablöschen, einkochen lassen, die Brühe und die Sahne angiessen und alles 5 Minuten köcheln lassen.  Sauce mit Salz, Pfeffer, Worcestersoße  und Petersilie würzen.

Bildquelle: Kulinarisch38