Zucchini – Variationen von Kulinarisch38-Lesern

Posted on Aug 6 2014 - 4:42am by Andreas Molau

Kulinarisch38 hat bei Facebook gefragt: Was tun mit der Zucchini – Schwemme. Und hat leckere Antworten bekommen.

Wohin mit der Zucchini-Schwemme im Garten?

Wohin mit der Zucchini-Schwemme im Garten?

Bei der Zucchini scheiden sich die Geister. Die einen schwören auf das Gemüse, das vom Gartenkürbis abstammt, weil es so schön variabel ist. Die anderen meinen, es schmecke ohnehin nur nach dem, was man zufügt und können ihm wenig abgewinnen. Zucchini ist übrigens eigentlich die Pluralform. Einzahl Zucchino. Und wer sie im Garten stehen hat, die Pflanze ist ziemlich anspruchslos, der wird sie vor allem im Plural zur Verfügung haben. Mehr als eine Zucchinipflanze ist mutig. Denn irgendwann weiß man nicht mehr, wohin damit. Wie ihre Vorfahren, die Kürbisse, bekommen auch Zucchini schnell eine unglaubliche Größe. Für den Klassiker der italienischen Vorspeisenkunst, als gegrilltes Gemüse, sollte man ein Auge darauf haben. Klein und zart werden sie einfach nur mit Kräutersalz in gutem Olivenöl angebraten. Zum Schluss mit noch etwas Balsamico Essig und Zucker ablöschen, und fertig sind leckere Antipasti.

Was wären Antipasti ohne gebratene Zucchini?

Was wären Antipasti ohne gebratene Zucchini?

Kolokithopita mit Milchreis

Ob aus dem eigenen Garten, vom Nachbarn oder Kollegen. Bei Thema Zucchini kann man rezeptmäßig Fantasie entwickeln. Kulinarisch38 fragte letzte Woche bei Facebook nach und reicht die Anregungen gern weiter. Petra Patsiaouras vom Restaurant Athen empfiehlt etwa Kolokithopita mit Milchreis und selbst ausgerolltem Filoteig. Zur Zubereitung schreibt sie: »Zucchini wird auf einer groben Reibe gerieben, gesalzen, gemischt und das Wasser wird ausgepresst. Von dem Wasser hab ich etwas zurück behalten und damit die Tasse Milchreis kurz angekocht, der kommt zu den Zucchiniraspeln und wird vermischt.

Weitere Bilder von der Teigherstellung findet man auf der Facebookpräsenz vom Restaurant Athen.

Weitere Bilder von der Teigherstellung findet man auf der Facebookpräsenz vom Restaurant Athen.

Und selbst ausgerolltem Filoteig

Für den Filoteig nehme ich eine Tasse warmes Wasser, etwas Olivenöl, Salz und so viel Mehl, dass ein weicher, nicht klebender Teig entsteht, den ich einige Zeit auf den Tisch knalle. Danach wird er ganz weich und zart. Den Teig mache ich immer einen Tag vorher oder bevor ich die Füllung für die Pita zubereite. So kann er schön quellen. Diese Menge reicht so für 12 Blätter, kommt auf die Backformgröße an. Der große Kloß wird dazu in kleine geteilt, die wiederum einige Zeit stehen sollten, bevor sie mit einem dünnen Stab ausgerollt werden.

Mit Zeit und Liebe

Auf das letzte Filoblatt gebe ich bei dieser Pita kein Olivenöl, sondern Butter als Flöckchen, die ich, wenn sie im Ofen geschmolzen sind, über die gesamte Fläche verteile. Bei 180 Grad auf der untersten Schiene braucht es so eine Stunde, bis die Oberfläche braun wird. Danach stelle ich das Ganze noch mal ganz unten in den Ofen, damit sie auch unten schön knusprig wird. Dass sie gut abgebacken ist, kann man daran erkennen, dass man die Pita locker in der Form schütteln kann. Wenn sie aus dem Ofen kommt, wird sie dann mit einem Gemisch aus Zimt und Zucker, ich nehme immer braunen Rohrzucker, abgestreut.«

Allerhand aus Zucchini

Swantje Mol und Bastian Dittmann drehen die Zucchini durch einen Spiralschneider und dünsten sie mit etwas Salz an. Ob mit veganer Sauce oder con Carne: Diese Variante scheint gut zu schmecken. Vegan könne man sich eine Sauce »mit weißem Mandelmus, Gemüsebrühe, Tofu und Zwiebeln zubereiten«, so Kulinarisch38-Freundin Swantje Mol. Bastian Ditman reicht eine ganz normale Bolognese. Carola Ittermann hat natürlich auch eine Marmeladenversion in petto – Zucchini, Zitrone und Limone. Die Hobbykochbäcker empfehlen, u.a. eine Zucchini-Apfel-Marmelade. Daneben gibt’s auf dem schönen Blog noch ganz viele andere Zucchini-Rezepte. Und Florian Molau aus dem Kulinarisch38-Team kocht die grüne Pracht einfach süß-sauer ein: Mit Paprika, Knoblauch, Essig, Senfkörner, Kurkuma. Das genaue Rezept ist im Kommentarbereich des Facebook-Posts vom 31. Juli abgelegt. Beim Hobbykochbäcker gibt hierzu noch eine andere, pikantere Variante mit Chili.

Wer auf Zucchini kann und nicht weiß, was damit zu machen ist. Kulinarisch38-Freunde haben Tipps parat.

Unser Kulinarisch38-Tipp:

Restaurant Athen
Gliesmaroder Straße 105
38106 Braunschweig
Telefon:0531 345602

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